Kind und Hund
Shownotes
Kind und Hund – automatisch ein Dreamteam? Verantwortung, Entwicklung und die Rolle der Erwachsenen.
In dieser Folge spricht Karin Jansen darüber, warum das Zusammenleben von Kind und Hund oft idealisiert wird – und was es in der Realität wirklich braucht, damit daraus ein stabiles System entstehen kann. Sie beleuchtet das Thema aus entwicklungspsychologischer und kynogogischer Perspektive als Zusammenspiel von Persönlichkeit, Erfahrungen und Bedürfnissen beider Seiten. Dabei wird deutlich: Dieses Miteinander funktioniert nicht von allein, sondern braucht klare Regeln, Bedürfniserfüllung durch Erwachsene, bewusst gestaltete Begegnungen und verlässliche Strukturen.
Du erfährst:
- warum Kind und Hund kein Selbstläufer sind
- welche Rolle Persönlichkeit, Erfahrungen und Bedürfnisse auf beiden Seiten spielen
- warum Management und klare Regeln entscheidend sind
- wie kritische Situationen frühzeitig erkannt und entschärft werden können
- und weshalb Sicherheit und Verlässlichkeit Voraussetzung sind für Harmonie
Kernfragen:
- Unter welchen Voraussetzungen kann ein stabiles System aus Kind und Hund entstehen?
- Welche Erwartungen an Hunde im Umgang mit Kindern sind unrealistisch?
- Wie viel Verantwortung können Kinder wirklich übernehmen?
- Welche Situationen bergen das größte Konfliktpotenzial – und wie gehst du damit um?
- Welche Rolle hast du als erwachsene Person im Alltag zwischen Kind und Hund?
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:01: Ein herzliches Moin vom Deich.
00:00:09: Ich freue mich sehr, dass du dabei bist!
00:00:30: Nur aus gelebter Erfahrung, fundiertem Wissen und einer offenen wohlwöhnen Haltung kann wahre Kompetenz entstehen.
00:00:36: Ich bin fest davon überzeugt dass wir gemeinsam die Welt unserer Hunde noch zufriedene, erfüllte und entspannter machen können!
00:00:42: Heute werden wir uns mit dem spannenden Thema Kind & Hund beschäftigen.
00:00:46: Mach es dir gemütlich, spitz die Ohren und lass uns beginnen!
00:00:51: Ja ich möchte mal wieder mit einer Frage starten.
00:00:55: Ich weiß, dass wir uns das ganz doll wünschen.
00:00:57: Aber die Frage ist sind Kind und Hund automatisch ein Dream Team?
00:01:02: Und wie so oft ist die Antwort nicht unbedingt?
00:01:06: Weil es tatsächlich davon abhängig ist... die Lebensgeschichte und Persönlichkeit eines Hundes sich entwickelt.
00:01:12: Das ist natürlich auch davon abhängig, wie ein Kind in seiner Persönlichkeit ist und was Verfahren es in seinem Leben bisher gemacht hat.
00:01:19: Wenn also einen Hund dazu kommt zu einer Familie, die mit einem Kind bereits besteht dann ist es so dass wenn der Hund zum Beispiel keine oder schwierige Erfahrung mit Menschen gemacht hat oder sogar mit Kindern Dann ist das sicherlich nicht so, dass der Hund sich voller Freude an das Kind schmiegt und sagt oh schön, dass du da bist.
00:01:38: Da könnte es sein, dass der erste Mal Skepsis ist.
00:01:41: Vielleicht sogar Unsicherheit oder Angst.
00:01:44: Dann sind wir als Erwachsene gefragt, da Mensch zu schaffen.
00:01:48: und es ist sicherlich auch sinnvoll wenn ein Hund dazu kommt in eine bestehende Familie mit Kind.
00:01:55: das wir uns anschauen was hat der Hund erlebt?
00:01:58: wie können wir etwas über die Persönlichkeit des Hundes erfahren Wenn wir zum Beispiel einen Tierschutzhund haben, der am Strand gelebt hat und von Menschen gefüttert wurde.
00:02:06: Da hat er vielleicht eine andere Lebenseinstellung oder Einstellung gegenüber dem Menschen als ein Hund, der von Menschen verfolgt und misshandelt wurde.
00:02:14: Und so sehr ich verstehe dass man den Hund der Eine schwierige Lebensgeschichte hatte unterstützen möchte ist es vielleicht überfordern für Für Kind und für Hund wenn die beiden zusammen gebracht werden.
00:02:28: also da dürfen wir uns gerne Gedanken machen was brauchen wir für den Hund in seinem Leben, damit der mit Kindern gut umgehen kann.
00:02:37: Damit es auch für ihn eine Bereicherung und etwas Schönes ist mit Kindern zu leben und nicht eine Überforderung oder ein Stress vor.
00:02:45: Das heißt unser Management ist auch gefragt.
00:02:48: Das heisst jeder Hund ... Ja, immer mal sagen okay mir wird es gerade zu viel oder auch Kinder können sagen der ist mir jetzt gerade so wild.
00:02:57: Da sind wir grotensätzlich ja gefordert zum managen und zur moderieren Und gegenseitige kommunikationen zu erklären und verständnis für die jeweils andere seite zu fördern und Das ist sicherlich wichtig dass wir da von Anfang an uns bewusst sind Dass das kein selbstläufer ist.
00:03:18: Für beide seiten ist die bedürfnis erfüllung extrem wichtig.
00:03:21: also Damit wir ein Dream-Team von Kind und Hund haben werden, ist es wichtig dass beide das Gefühl haben mir geht es gut ich werde wahrgenommen meine Bedürfnisse werden sofern möglich erfüllt.
00:03:32: Und das können ganz unterschiedliche Bedürfenisse sein zum Beispiel die Bedürftnis nach freier Bewegung, dass man sich ein bisschen entfalten darf und für einen Hund ist es nicht schön wenn ein Kind sobald Hund sich bewegt irgendwie im Fell hängt und mitlaufen will umarmt festhält oder ähnliches.
00:03:47: und genauso ist es für ein kind nicht gerade bedürfnis erfüllen wenn der Hund Wenn das Kind im Garten läuft, in die Hose greift.
00:03:54: Das Kind festhält und es anspringt alle Spielzeuge auch haben möchte von dem Brot abbeißen möchte was das Kind gerade hat.
00:04:02: Das kann in einem gewissen Rahmen noch ein bisschen witzig sein aber grundsätzlich wird da einen Bedürfnis nach Unversehrtheit und Freizügigkeit im Sinne von sich frei bewegen dürfen unterlaufen Und da sind wir im Management gefragt um das zu begrenzen.
00:04:20: Ja deswegen passt der Podcast jetzt so sehr schön.
00:04:24: Wir hatten ja gerade den Podcast und dürfen nein sagen, das dürfen sie natürlich auch zum Kontakt mit Kindern.
00:04:30: Hunde brauchen von uns Ko-Regulation die brauchen Kinder auch.
00:04:34: Entschuldigung.
00:04:34: Und so sind wir eben nur anschließend an diese beiden vorangegangenen Podcast eigentlich schon bestens aufgestellt um für Kind und Hund Kurt zu regulieren, wirksam zu werden etc.. Grundsätzlich ist es natürlich ganz, ganz toll wenn ein Kind mit einem Hund aufwachsen darf und überhaupt mit Tieren.
00:04:54: Aber eben auch mit Hund weil Hund ja als sehr aktiv teilnehmend empfunden wird man sehr viel gemeinsame Aktivitäten eventuell sogar hat.
00:05:02: das ist für den Hund toll oder kann für ihn toll sein und für das Kind eben auch.
00:05:07: Und wir wünschen uns ja sehr häufig dass Kinder ein bisschen Verantwortung lernen für andere Lebewesen also für den Hund.
00:05:15: Da darf uns aber bewusst sein erst mit sechs bis sieben Jahren so anfangen, prosoziale Empathie zu entwickeln.
00:05:23: Das heißt dass Sie erst dann eigentlich so langsam in die Situation kommen, dass Sie verstehen okay jemand hat fühlt sich so oder sie können sich da ein bisschen einspüren was jemand braucht und können dann umsetzen ok wenn jemand Durst hat dann sorge ich wohl für Wasser.
00:05:41: das heißt aber nichts dass ein Kind die Verantwortung für einen Hund, egal welchen Alters voll umfänglich übernehmen kann.
00:05:48: Das kann aber einmal in unserem Beispiel als Modell lernen wie Verantwortung geht und das wir eben immer darauf achten, dass der Hund seine Bedürfnisse erfüllt bekommt.
00:05:57: Und es kann natürlich kleine Aufgaben begleitet selber übernehmen, wie zum Beispiel den Wassernab sauber machen oder wieder hinstellen und solche Geschichten.
00:06:06: Aber wir dürfen dem Kind nicht... nicht abverlangen und es auch nicht unter Druck setzen, dass sie die komplette Kontrolle oder die komplete Verantwortung übernimmt.
00:06:16: Dazu sind Kinder in dem Alter noch nicht in der Lage.
00:06:20: Was natürlich toll ist wenn Kind und Hund zusammen leben, ist das das Kind, wenn die sich wirklich mögen einen sehr emotionalen also auf die Emotionen des Kindes auch eingehenden oder diese wahrnehmenden bewertungsfreien Partner und Freund hat.
00:06:36: Wie diese Freundschaft und die Partnerschaft aussieht, ist sehr unterschiedlich.
00:06:39: Die hängt vom Temperament beider ab vom Alter, ob sie eher gleich alt sind in ihrer Entwicklung oder ein starkes Altersgefälle ist.
00:06:48: Es sagt sehr viel über die gemeinsame Interaktion aber grundsätzlich ist dem Hund egal, ob das Kind es aber rosa anhalt irgendwie der Topf stimmt.
00:06:58: Das Handy geladen so ähnlich ist, das interessiert den Hund nicht und das tut ihn dann sehr gut.
00:07:06: Es ist natürlich so, dass es Kinder gibt, die besonders aktiv sein wollen mit Hund.
00:07:15: Und das muss dann eben auch passend und sollte eben auch körperlich nicht überfordert sein oder auch mental nicht überforderd sein.
00:07:22: Es gibt Kinder, die es wollen sehr viel näher, also kuscheln
00:07:26: etc.,
00:07:26: mit Hund.
00:07:27: Das ist beides total in Ordnung.
00:07:29: Wir müssen aber eben als Erwachsener schauen ob das für den Hund dann auch stimmig ist und dass das was er will.
00:07:34: Umgekehrt ist das genau so.
00:07:36: Es gibt Hunde, die sind häufig sehr rauferrig.
00:07:39: Die sind sehr aktiv und vielleicht auch in der Koppersprache sehr überdeutlich und nicht so sehr rücksichtsvoll, während andere Hunde sehr vorsichtig sind oder sehr kuschelig sind.
00:07:52: Wir wollen natürlich das nicht überfordern.
00:07:57: Das Management geht ... für beide Seiten.
00:08:00: Und dieses Ich kocke darauf, dass ich die Bedürfnisse erfülle gilt auch für beide Seiten und Kinder können nicht Hunde korrigulieren.
00:08:07: Hunde können in einem gewissen Alter vielleicht die Kinder mitkorregulieren aber sollte nicht ihre feste Aufgabe sein sondern wir sind dafür zuständig.
00:08:16: und wenn der Hund das Kind mit reguliert ist das schön also durch Nähe durch Aufmerksamkeit durch Ansprache etc.
00:08:26: Aber es ist eben nicht die Verantwortung des Hundes, genauso wie es nicht die Verantwortung des Kindes sein kann für den emotionalen Zustand oder den gesundheitlichen Zustand.
00:08:36: Oder Fütterungszustand oder was auch immer das Hund verantwortlich zu sein.
00:08:40: Aber ein Kind kann da wertvoll Erfahrung machen und dann in unserem Modell reinwachsen.
00:08:45: Grundsätzlich gilt erstmal Management vor Erziehungen.
00:08:50: Das heißt wir sind erst mal dafür zuständig dass wir beiden Seiten klarmachen, was der andere gerade kommuniziert.
00:08:59: Was sozusagen die Bedürfnisse des anderen sind und wo auch Grenzen sind.
00:09:06: Das heißt beide Seiten brauchen ganz klare Regeln.
00:09:12: Bevor dieses Management, diese Struktur nicht klar ist wird es auch ganz schwierig zu sein dass sich da eine harmonische und vertrauensvolle Beziehung entwickelt.
00:09:21: Es braucht es, dass beide Seiten klar haben was darf ich und was darf nicht.
00:09:25: Und das gilt eben... Was weiß ich?
00:09:28: Nicht umarmen, nicht festhalten gilt für Kind zu Hund.
00:09:31: Aber es muss auch für den Hund klar sein Dass das Kind nicht begrenzt und eingeschränkt wird oder Jemand, den jeweils anderen beim Schlafen oder beim Essen beziehungsweise Fressen stört.
00:09:45: Oder Spielzeuge beansprucht sind, die dem Anderen gehören.
00:09:48: Es darf sehr wohl Kinderspielzeug und es darf aber auch Hundespielzeug geben.
00:09:52: Und man kann den Hund einladen mit diesem Hundespielzeug mit dem Kind zu spielen wenn Hund das möchte.
00:10:00: Aber wenn Hund sich wegdreht und das für sich behalten möchte dann möchte er das.
00:10:04: Das ist in Ordnung.
00:10:06: Ich finde es sehr wichtig dass wir uns dessen bewusst sind kein Selbstgänger ist, sondern dass wir eben diese Regeln aufstellen müssen damit so eine Entspanntheit entstehen kann.
00:10:17: Und wenn ich Harmonie haben möchte dann brauche ich eine gewisse Entspanntheit.
00:10:20: da muss ein bisschen beide wissen okay Wir können schöne Interaktionen haben wir können nah sein uns vielleicht sogar unterstützen in schwierigen Situationen.
00:10:32: Aber wir haben auch beide zum Beispiel Ruheplätze, Rückzugsräume wo es gibt Regeln.
00:10:38: also mein Hund springt darf mich nicht ständig anspringen wenn ich irgendwie fünf Jahre alt bin und er darf mich auch nicht im Garten durch an der Hose ziehen daran hindern dass sich das ich mit meinen Freunden Fußball spiele dann gehört bei diesem Management dazu das Hund dann begrenzt wäre.
00:10:53: Auf der anderen Seite kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass man eine räumliche Begrenzung wie zum Beispiel Kindergitarre oder so ein Laufstärke oder sowas hat wo Hund sich auffällt und dort dann eben Tabu ist für das Kind oder die Kinder.
00:11:08: Damit klar ist jeder hat seine Rechte, seine Unversehrtheit, seine Freizügigkeit in bestimmten Rahmen und damit die jeweilige Freizüglichkeit des Anderen immer gewährleistet ist.
00:11:22: Beim Kind ist es schön, da kann ich das irgendwann erklären.
00:11:25: Aber für den Anfang brauche ich eben ganz klare räumliche Aufteilungen und Grenzen
00:11:32: etc.,
00:11:32: auch wenn ich einem Kind noch nichts erklären kann.
00:11:35: Also insgesamt kann man sagen Rohplätze sind tabu.
00:11:39: Jeder Hund und jedes Kind braucht einen sicheren Ort an dem garantiert nicht gestört wird.
00:11:45: Und ich sage ja immer dass wir die Hunde nicht einsperren wollen sondern die Welt aussperren.
00:11:51: Das heißt für den Hund.
00:11:52: Wenn der merkt, dass es gut tut und das ist eine Form von Fürsorge und Versorgung ist, dass ich dem Hund einen begrenzten Raum gebe, sodass er sich nicht in jedes Spiel einmischen kann
00:12:04: etc.,
00:12:04: aber umgekehrt sich das Kind bei ihm eben auch nicht ständig einmischern kann, dann ist es etwas was Hunde schätzen lernen können.
00:12:12: In dieser Ort ist für Kinder tabu.
00:12:15: Auch ich als Erwachsener würde wenn mein Hund schläft mich dem, es muss aus irgendeinem Grund sein, aber ich weg den auch nicht.
00:12:22: Und wenn wir diese Grenzen setzen, dann reduziert das möglichen Stress und verhindert Konflikte.
00:12:27: Und Konflikts zwischen Kind und Hund sind meist hochemotional und schwierig.
00:12:33: Womit wir dann ein Konflikt haben können ist ... Das Kind sagt, ich will nicht mehr so mal streichen!
00:12:36: Der soll mit den Garten und wir wollen doch
00:12:38: spielen!".
00:12:39: Dann habe ich den Konfliken mit dem Kind und gesagt ne, der bleibt jetzt hier drin.
00:12:43: Weil für den ist es gerade viel zuviel, der müsste mal schlafen oder umgekehrt an einer Aktivität mit dem Hund, was ich dem letzten Abend Gassi-Gang nicht teilhaben darf.
00:12:53: Es ist einfach schon viel zu spät und ein Kind sollte schlafen.
00:12:56: Auch das sind dann Konflikte die ich austragen oder aushalten muss und die ich natürlich mit meinem Kind besprechen und ruhig besprechen muss.
00:13:06: Und wo ich den Hund auch sagen kann okay wenn du so rupig bist, wenn du hier rempelst während gespielt wird, dann bist du jetzt in der Begrenzung und es wird umgesetzt.
00:13:14: Das heißt was ich brauche diesen Konflikt aushalten kann, dass ich dann ko-regulieren kann sowohl Kind als auch Hund.
00:13:26: Das ist meine Aufgabe.
00:13:28: das können Kind und Hund so noch nicht klären weil beide also je nachdem wie alt das Kind ist bei Jugendlichen vielleicht irgendwann schon.
00:13:34: aber ein kind Kind sozusagen kann das nicht klaren weil es eine emotionale Geschichte ist.
00:13:40: Da ist einfach noch dieses kognitive Nachvollziehen, warum der andere diese Motive und jede Motive hat.
00:13:46: Und dass man aufeinander zugeht und dass man das irgendwie nachvollziehen und einbeziehen kann – das ist da noch nicht!
00:13:53: Das finde ich ganz wichtig.
00:13:56: Wir dürfen uns auch immer bewusst machen, dass Hunde so sechzehn bis zwanzig Stunden am Tage ruhen dürfen.
00:14:01: Das heißt, nicht tief schlafen aber nicht ständig Aufspringen hier mit spielen damit rauslaufen in das Zimmer wechseln jedes Zimmer wechseln da wieder raus laufend dann nochmal mit dem spielzeug animiert werden damals eben zum fressen dann wieder mit einem Spielzeug animieren dann mit zum joggen gehen und so weiter.
00:14:17: Das ist viel zu viel und deswegen auch deswegen braucht es eine klare Regulation und einen einen klaren, eine klaren Gestaltung wie die beiden miteinander umgehen können.
00:14:28: oder kann ich nur sagen, Qualitätsstadt dauert im Kontakt zum Beispiel.
00:14:33: Das heißt, ich kann Beschäftigung von Kind mithund oder für den Hund bewusst gestalten und muss es nicht einfach laufen lassen, sondern die Motto haben dann schon ihren Spaß.
00:14:45: Werden sie wahrscheinlich irgendwie finden?
00:14:46: Vielleicht aber auch nicht!
00:14:47: Aber das kann für die eine oder andere Seite überfordern sein.
00:14:50: Und da sind wir eben damit beschäftigt zu gucken... Okay, ein Hund schläft gerade, Kind ist gerade aktiv, okay, Hund geht Jetzt mal ein Weile im Schlafzimmer, schläft da eine Runde und Kind hat das Wohnzimmer um was auch immer zu tun oder umgekehrt.
00:15:06: Grundsätzlich wenn es um Beschäftigung geht also die Unteraktion von Kind und Hund würde ich zumindest im öffentlichen Bereich kein Futter mit ins Spiel bringen wenn ich dem Hund vermittle, dass das Kind das Futter verwaltet.
00:15:20: Da kommt zum Beispiel ein anderer sehr aufgeregter Hund der sich dem Kind nähert und das hat vielleicht irgendwie einen Futterbeutel in der Tasche oder ähnliches und mein Hund weiß das.
00:15:28: könnte er das Gefühl haben das Kind wird überfordert und könnte das Fütter inklusive des Kindes verteidigen uns ganze Konflikten kommen die wirklich nicht notwendig sind.
00:15:38: Ich kann Wenn wir zu Hause sind kann ich ja Was weiß ich?
00:15:42: Futterbörte mit dem Kind verstecken zum Beispiel und wir können das suchen lassen.
00:15:46: Wir können tolle Suchaufgaben machen, zum Beispiel verloren suche wo es nicht vordergründlich um Futter geht sondern wo Gegenstände gesucht werden.
00:15:54: zum Beispiel dazu könnt ihr gerne nochmal den Podcast die Welt der Nasenarbeit anschauen Und ich kann eine ganz tolle Beschäftigung für den Hund vorbereiten.
00:16:02: Ich kann tolle Verstecke konzipieren, wir können dafür was basteln.
00:16:06: Wir können uns im Garten irgendwas bauen und Kind kann kreativ mit dabei sein und sozusagen einbezogen werden.
00:16:15: aber ich bin dabei wenn die das machen.
00:16:18: Ich bin sozusagen immer das Backup und wenn wir jetzt eine Situation im Gaten haben oder im Haus wird etwas gesucht oder so dann ist da.
00:16:27: sicherlich ist möglich, dass ein Kind das relativ eigenverantwortlich macht.
00:16:32: Aber wenn ich draußen bin kann es eben schon schwieriger sein bei Kindern eine Verantwortung trägt die vielleicht überfordern könnte weil wir einfach wissen... Die haben so viele Hunde in Deutschland, dass wir wahrscheinlich und sehr häufig auf Hunde treffen werden.
00:16:49: Und da ist eben die Frage ob ein Kind dann verantwortungsbewusst damit umgehen kann und nicht der Hund die Verantwortung mit das Kind übernimmt.
00:16:56: Genau so würde ich meinen Hund nicht die Kinder suchen lassen, weil das eben auch dem Hund die Verantwortung für das Kind übergibt.
00:17:04: Und wie das der Hund die Verantwortung füllt und ob er sie überhaupt tragen kann oder möchte ist eine Geschichte.
00:17:09: aber es kann eben auch dazu zu Konflikten mit anderen kommen wenn der Hund das Gefühl hat das Kind könnte bedroht sein oder verloren gegangen sein.
00:17:16: sehr viel Verantwortung und eventuell sehr viel Stress für den Hund.
00:17:20: Es gibt ganz tolle andere Dinge.
00:17:21: Also höre ich den Podcast, die Welt der Nasenarbeit gerne nochmal an?
00:17:24: Da sind ein paar Anregungen dabei.
00:17:28: Grundsätzlich ist es ganz wichtig dass wir die Bedürfnisse beider Seiten ernst nehmen.
00:17:33: das heißt es passiert leider so oft als Menschen denken der Hund muss sich anpassen.
00:17:39: Das Kind kann das ja noch nicht können.
00:17:41: Der Hund muss es aber schon können.
00:17:44: Unser Hund lebt nicht erst bei uns und wir erfüllen seine Bedürfnisse.
00:17:48: Und dann betritt er in den Rück, in den Hintergrund und soll plötzlich alles aushalten.
00:17:52: Was weiß ich?
00:17:53: Jede Berührung, jede Störung, jedes Futter wegnehmen
00:17:55: etc.,
00:17:55: das ist weder fair noch geht es auf Dauer gut.
00:18:02: Ich denke dass erstens wir dafür verantwortlich sind und wir müssen ihm beide Seiten einbeziehen und hunderteilen ihr Futter in Natur mit anderen Hunden nicht.
00:18:10: warum sollten sie jetzt mit den Kindern tun?
00:18:12: Das ist nichts, was in der Natur so vorkommt.
00:18:14: Der Hund hat sein Futter und wenn er nicht mehr kann, dann lässt das liegen.
00:18:17: Wenn er nicht mal mag und der andere darf es nehmen.
00:18:20: Aber womöglich aus dem Mund etwas nehmen oder sowas oder aus dem Maul?
00:18:24: Das gibt es unter Hunden nicht!
00:18:26: Oder es würde von einem sehr starken, sehr ernsten Konflikt ja eskaliert werden und das wollen wir sicherlich nicht.
00:18:34: Und das heißt... Auch dieses das Kind sich zum Hund in die Ruhezone legen darf, weil es eben kuscheln möchte.
00:18:41: Nee!
00:18:42: Wenn ein Hund auch bereit dazu ist dann kann man das sich anschauen und das ist schön wenn das beide wollen aber nicht in der Ruhezone also nicht in dem Bereich wo der Hund der Ecke im Körbchen liegt und schläft.
00:18:53: Das geht nicht.
00:18:55: Und wenn wir nicht dafür sorgen dass diese Bedürfnisse erfüllt werden Dann wird es der Hund selber tun müssen und dann sind wir wirklich noch sauer.
00:19:02: das wäre unfair.
00:19:03: das gilt natürlich umgekehrt auch für das kind.
00:19:07: Und wir müssen mal ganz realistisch sagen, Kinder sind im Vergleich zu Erwachsenen sehr laut, sehr impulsiv und relativ unberechenbar.
00:19:14: Sowohl was ihre Emotionen angeht als auch ihre Motorik.
00:19:18: Während wir irgendwie gesittet auf der rechten Seite eines Weges gehen, tobt das Kind durchs Unterholt, klettert irgendwo rüber, hüpft mal, springt mal, wechselt das Tempo, dreht sich um etc.
00:19:28: Das heißt diese relative Unberechenbarkkeit ist für viele Hunde nicht für alle, aber für viele Hunde schwer auszuhalten.
00:19:35: Und sehr ernsthafte, sehr erwachsene Hunden könnte dazu neigen zu sagen okay das muss reguliert werden, das muss erzogen werden, damit es sich irgendwann erwachsen verhält.
00:19:46: Diese Aufgabe sollten die Hunde nicht haben und es gibt Hunde, die sind viel lockerer und können das so abprallen lassen.
00:19:54: Mach mal, tupst du da mal rum?
00:19:56: Das stimmt mich nicht großartig!
00:19:58: Es ist häufig leichter... Nicht besser, sondern leichter.
00:20:02: Hunde mit Kindern zu Vergesellschaften, die selber ein bisschen kindlicher sind und vielleicht in ihrer Veranlagung so sind, dass sie nicht die Entscheidungsstreffenden wären.
00:20:12: Was weiß ich zum Beispiel Jagd von nach dem Schuss wie Retrieverts
00:20:17: z.B.,
00:20:18: sind so, dass Sie sich eigentlich oder sehr häufig – nicht immer – die Ausnahmen bestätigen die Regel aber dadurch auszeichnen, dass die eben nicht ganz so erwachsen werden wie jetzt zum Beispiel den Herrenschutzhund der selbstständig auf die Herde aufpassen soll.
00:20:30: Und da kann es sein, dass der Retriever irgendwie mittobt und das lustig findet.
00:20:35: Auch damals muss man auf überforderung beides Seiten achten.
00:20:38: Der Herrenschutz sagt nee, das Kind muss langsam in Sicherheit gebracht werden.
00:20:42: Es muss eben so sein, die Sicherheit des Kindes gewährleisten kann weil ich bin in meiner Veranlagung erwachsener.
00:20:48: Das ist ein Hund.
00:20:50: in den ersten eineinhalb Jahren jedes Kind überholt im Alter Wenn ich mir einen Welpen hole zu meinem Kind.
00:20:55: Das Kind meint wegen fünf Jahre.
00:20:58: Der, wer bekommt ist dann mit acht Wochen wie ein zwei- bis dreijähriges Kind.
00:21:01: aber mit einem Jahr ist das ein Jugendlicher und da hat das Kind legär und locker überholt und würde jetzt in seiner Natur, in seiner Hundegruppe Erziehungsaufgaben mit übernehmen.
00:21:14: Das ist aber wahrscheinlich nicht das was wir wollen und deswegen sollten wir uns bewusst sein wo wir Grenzen setzen.
00:21:21: Das Kind muss sich ja trotzdem frei bewegen dürfen muss nicht diesen furchtbaren Stress haben, dass sie das ganze Zeit das Gefühl hat, das Kind ist in Gefahr.
00:21:28: Ich kenne das von einigen Hüte- und Haltern, die berichten, dass die Hunde unglaublich im Stress sind wenn Sie mit den Kindern rausgehen und die Kinder laufen vor.
00:21:35: Der Hund darf die nicht stoppen.
00:21:37: was der Hund tun würde als erziehungsberechtigter In seiner Sicht.
00:21:41: Hunde behalten ihren Nachwuchs immer im Auge.
00:21:44: Und was wir so tun, dass wir die soweit laufen lassen.
00:21:46: Das würden die alles nicht tun!
00:21:48: Und es kann erwachsene Hunde oder sehr verantwortungsbewusste Hunde wirklich stressen.
00:21:52: Und wenn die dann anfangen zu piepen und zu kreischen, in die Lande zu gehen weil sie das so stresst.
00:22:01: Dann zu sagen der Hund muss sich anpassen Das Kind nicht ist nicht fair.
00:22:05: Da muss ich mich entscheiden.
00:22:08: Eventuell muss der Hund dann mal zu Hause bleiben oder ich muss regel mit meinem Kind besprechen.
00:22:15: Aber es kann nicht sein dass der Hund jetzt bei jedem Gang wo das Kind dabei ist absoluten Stress ist und darunter leidet.
00:22:22: Das wird auch das Kind nicht wollen.
00:22:24: Und es kann auch nicht sein, dass das Kind die ganze Zeit in der Hand gehen muss, weil mein Hund das nicht mag wenn es vorläuft.
00:22:29: also da braucht's Regeln und bestimmte Bereiche sind eben so, dass wir da Entscheidungen treffen müssen.
00:22:41: Kann ich das vereinen?
00:22:41: Wie kann ich das vereinigen?
00:22:43: Muss sich vielleicht in bestimmten Situationen sagen entweder das Kind oder der Hund beim Rausgehen zum Beispiel Wenn das möglich ist.
00:22:51: Aber ich darf mir bewusst machen, dass ein Hund das Kind regulieren möchte.
00:22:57: Kein Hund ist der Kinder nicht mag, sondern der sehr viel investiert, der mit erziehen möchte, der sich einbringen möchte und mit Verantwortung übernimmt.
00:23:04: Das ist nicht das, was wir wollen.
00:23:05: aber einige Hunde bringen es eben allein schon durch ihre Veranlagung oder ihrer Erfahrung oder durch Ihre Persönlichkeit mit.
00:23:13: Die sehenden Hunde-Kinder so im Normalfall – das ist tatsächlich je nach Alter des Hundes und des Kindes und der Veranlagerung des Hundens unterschiedlich!
00:23:22: Wenn ich ein Baby oder Kleinkind habe und ich hole einen Welpen dazu, dann ist es so ... dass die erst mal vielleicht relativ gleich alt sind.
00:23:31: Wobei der Hund auch da sehr schnell ein Baby überflügt.
00:23:34: Ein Hund, der zu uns kommt als Welpe, ist kein Baby mehr.
00:23:37: Das ist ein KleinkIND.
00:23:38: D.h.,
00:23:39: das ist immer das Ältere!
00:23:41: Und sehr schnell werden Hunde bei sehr kleinen Kindern oder Babys das Gefühl haben, sie würden mit Verantwortung übernehmen.
00:23:47: Netterweise!
00:23:48: Sie meinen es gut und da müssen wir eben sehr genau regulieren wie?
00:23:53: Wenn wir die Situation haben dass wir es gibt so Konkurrenzsituationen ich sage jetzt mal wenn Kinder so Richtung Pubertät gehen oder ein bestimmtes Alter haben und der Hund ist im Prinzip in einer Phase gleich alt dann kann das eine Konkurrence sein.
00:24:08: Die haben nur so noch die Mode, wer hat hier welche Rechte?
00:24:10: Wer darf was.
00:24:11: Warum darf der immer mehr?
00:24:12: Warum darf er immer anders?
00:24:13: Wieso krieg ich das
00:24:14: nicht?".
00:24:16: Das ist aber wenn der Hund dann älter wird, wird er dem wahrscheinlich wieder entwachsen.
00:24:19: Aber in der Zeit wo es eben um Konkurrenz geht... ...dann ist es eben wichtig dass man da eingreift und dass man eine Struktur schafft.
00:24:29: Das kann natürlich unter gleichereitsring auch ne Freundschaft oder so einer Kumpellei sein.
00:24:33: Sehr schön, wenn das so ist!
00:24:35: Aber uns darf bewusst sein, dass der Hund sich auch da natürlich zu einem sehr viel früher erwachsen werdenden Individuum entwickelt.
00:24:41: Während das Kind oder der Jugendliche immer noch jungler ist.
00:24:45: Wir als Erwachsene sind eben grundsätzlich und zwar zu jeder Phase des Lebens von Kind und Hund übersetzer.
00:24:52: Übersetzer für die Kommunikation, Übersetser für die Bedürfnisse.
00:24:56: Wir sind Koregulatoren das heißt wir helfen schwere oder heftige Gefühle wieder in den Griff zu kriegen und sich selber zu beruhigen.
00:25:05: Wir splitten und klären Konflikte und wir vermeiden Überforderung.
00:25:11: Das ist unsere koregulative Aufgabe für beide Seiten.
00:25:15: Und am Ende sind wir ganz klar für die Individualität und die bedürfnisse beiderseiten.
00:25:19: die Schutzinstanz Wann, wie und wie lange wird Kontakt stattfinden?
00:25:24: Wie findet Beschäftigung statt?
00:25:25: Wo sind Ruhezonen?
00:25:29: die Umsetzung zu garantieren dass da nicht reingegangen wird in diese Ruhezone für den jeweils anderen.
00:25:36: Das ist Voraussetzung damit Kind und irgendwann das Dream Team werden weil daraus kann dann Vertrauen in die Situation erwachsen.
00:25:44: Wenn das nicht der Fall ist, wenn wir diese Regulationen und diesen Schutz und dieses Übersetzen nicht machen, dann können wir kritische Situationen bekommen.
00:25:53: Und in diesem Bereich passieren statistisch die meisten Vorfälle Füttern und Ressourcen mit irgendwas Essbarem oder mit Spielzeug.
00:26:03: Oder Hunde sind kranker Schmerzen oder sind übermüdet, erschöpft.
00:26:07: Da gibt es auch sehr viele Beißvorfälle.
00:26:11: Was auch unterschätzt wird, ist dieses kuschelige Sofa-Körbchen.
00:26:15: Enge oder Hund ist eingeklemmt zwischen Sofa und Couch-Tisch
00:26:19: usw.,
00:26:19: ein Kind greift immer wieder von oben auf den Hund drauf zum Beispiel oder zeigt insgesamt übergriffiges Verhalten.
00:26:25: das sind immer wieder Situationen wo ein Hund sich bedrängt oder bedroht fühlt und der Hund irgendwie vielleicht am Anfang mal kräftig Ein bisschen drofixiert, also einen starken Blick gehabt hat oder den Kopf rausgedreht hat.
00:26:39: Als weggedrehte?
00:26:40: ich möchte nicht.
00:26:42: Oder vielleicht sogar mal die Letzte sind ganz ein bisschen lüftet hat und es ist nicht angekommen.
00:26:48: Dann kommt irgendwann... Und viele Menschen haben dann das Gefühl völlig ohne Vorankündigung passiert dann das und dass.
00:26:55: Das ist in der Fälle eine vorankündigung.
00:27:00: Nur sie ist eben nicht wahrgenommen worden.
00:27:02: Und Kinder tun das, wenn die emotional beteiligt sind.
00:27:04: Nehmen sich Dinge nicht so wahr wie wir.
00:27:07: Die haben nicht den Überblick... ...die nehmen die Enge nicht wahr.
00:27:10: Die nehmen erst mal wahr, dass sie das Bedürfnis haben da jetzt hinzugehen,... ...dass sie ja den Hund nun mal streicheln wollen.
00:27:15: Dass sie ihn nur mal vom Essen probieren wollen.
00:27:17: Habe ich auch gemacht.
00:27:18: als Kind mit vier Jahren habe ich meinem Hund einen Essen klauen wollen.
00:27:21: Er hat mir deutlich gesagt war zum Glück ein Dackeln nicht so riesig,... ...hat mir in die Hand geschnappt und hat gesagt ne machst du nich'.
00:27:27: Das hat ja völlig in Ordnung gemacht und meine Eltern haben gesagt selber schuld, also das war damals noch so.
00:27:32: Aber es gibt immer wieder kritische Situationen und wir können uns vorstellen was für beide Seiten es bedeutet wenn da ein Konflikt entsteht oder sogar eine Verletzung entsteht.
00:27:41: dass ist fürchterlich.
00:27:43: insgesamt können wir sagen das System Kind und Hund funktioniert dann stabil Wenn es klare Grenzen gibt die wir uns trauen zu setzen.
00:27:53: Das müssen wir für uns entscheiden.
00:27:55: Wir müssen diesen Schritt machen und sagen doch, ich kann das!
00:27:57: Ich habe die mentale Kapazität auch mal ein wütendes Kind oder einen protestierenden Hund auszuhalten um diese Grenzen klar zu machen damit beide harmonisch miteinander funktionieren können.
00:28:12: sozusagen Wichtig ist auch Signale ernst zu nehmen.
00:28:18: Leichtgehobene Läfze des Hundes ist eine Drogeeste und die ist erst mal Kommunikation.
00:28:22: Das ist kein aggressiver Hund, sondern es ist Kommunikations.
00:28:25: Wenn wir das übersehen wenn wir auch einen rausdrehen wollen ein sich abwenden einen sich zurückziehen wollen nicht ernst nehmen also wenn wir Signale nicht ernst nimmt dann würde irgendwann etwas passieren weil was soll der Hund machen?
00:28:38: Wir sind also aufgefordert aktiv zu regulieren und zum managen.
00:28:43: Dann kann das System Kind und Hund ein Dream Team werden.
00:28:47: Und bevor da so eine richtige Harmonie aufkommt, ist etwas wirklich wichtig.
00:28:53: Beide Seiten müssen sich darauf verlassen können, dass wir das machen.
00:28:57: Es braucht also unsere Verlässigkeit die Erfahrung für Kind und Hund, dass das geregelt ist – nicht so mal so!
00:29:03: Na heute darf er oder morgen darf er nicht.
00:29:06: Dadurch muss es eine Sicherheit geben.
00:29:09: Aus dieser Sicherheit Und die sind sich darauf verlassen können.
00:29:12: Daraus entsteht Harmonie, weil beide Systeme sowohl das System Kind als auch Hund gemeinsam dann locker lassen und entspannen können.
00:29:20: Das ist etwas was Harmonie schafft.
00:29:23: Ich möchte noch etwas sagen.
00:29:24: es ist mir sehr wichtig Da gibt es auch keine... ich habe versucht da was raus zu werden aber es gibt keine gesetzliche Regelung ab wann Kinder mit Hunden draußen allein spazieren gehen dürfen.
00:29:36: Der Punkt ist aber und das finde ich ganz wichtig Wenn es zu irgendeinem Schaden kommt, was weiß ich?
00:29:44: Hund läuft fürs Auto.
00:29:45: Hund passiert etwas, Mensch fährt an den Latianfall, Mensch passiert etwas oder jemand wird angesprungen und Sachen gehen kaputt oder jemand stürzt oder zwei Hunde kriegen sie in die Plöne bei Kind überfordert war an der Leine.
00:29:56: Es gibt immer.
00:29:58: also als Hund habe ich eine Gefährdungsaftung.
00:30:01: das heißt wenn mein Hund ein Schaden anrichtet bin ich immer haftungspflichtig egal ob der andere Respektlos, rücksichtlos oder so war und das herausgeschworen hat.
00:30:12: Trotzdem bin ich in der Haftung.
00:30:14: wenn jemand meinen Hund anfassen möchte Und dann angesprungen wird und hinfällt weil das Kind zum Beispiel den nicht zurückhalten konnte Dann ist trotzdem der Hund schuld und somit ist das kind schuld.
00:30:27: Das ist total bescheuert.
00:30:28: Ich weiß aber so ist es nun mal und das sollte uns bewusst sein.
00:30:31: und Wenn wir solche Situationen also Kindern situation überlassen rausgehen lassen.
00:30:38: Da müssen wir uns absolut sicher sein, dass das Kind das tragen
00:30:41: kann.".
00:30:42: Wenn es irgendeine Auseinandersetzung für gerichtliche Art gibt dann wird sich auch gefragt ob das theoretisch möglich gewesen ist, dass dieses Kind in dieser Situation die Verantwortung schon tragen konnte, die seine Handlungen und das Verhalten des Hundes so weit überschauen konnte, dass es sozusagen einer die Folgen abschätzen konnte oder nicht?
00:31:02: Wenn nicht machen wir uns noch eine Mensch, wie heißt denn das?
00:31:08: Fahrlässigkeit schuldig.
00:31:10: Wir haben fahrlässig unserem Kind den Hund in die Hand gedrückt und es war aber noch überfordernend für das Kind.
00:31:16: Und das kann eine ganz, ganz furchtbare Erfahrung von Hilflosigkeit für das kind sein.
00:31:21: Da wird jemand geschädigt weil ich den Hund nicht festhalten konnte oder manchmal noch schlimmer ist... Mein Hund wird geschädigst weil ich mich nicht für den einsetzen konnte, weil ich ihn nicht beschützen konnte vor anderen Hunden oder ähnliches.
00:31:32: Also darüber sollten wir nachdenken.
00:31:34: Es gibt nicht die gesetzliche Regelung.
00:31:36: Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass Kinder unter zehn Jahren das nicht können und nicht sollen sollten.
00:31:43: Und ich glaube es ist wichtig da sehr genau abzuschätzen welche Potenziale bringt mein Hund mit?
00:31:49: Welche Potenzialen bestehen in unserer direkten Umwelt durch Verkehr und andere Hunde rücksichtlose Menschen etc.
00:31:56: Also wo bin ich mit dem Hund?
00:32:00: Wie weit kann mein Kind solche Situation einschätzen bewältigen und den Hund regulieren.
00:32:08: Und dann lieber, lieber einmal zu viel Nein sagen und den Konflikt mit dem Kind aushalten oder eben begleiten als dann festzustellen das Kind und der Hund wirklich Schaden genommen haben.
00:32:22: Selischer und oder körperlicher Natur.
00:32:26: Ja also insgesamt kann ich sagen dass Dream Team Kind und Hund ist möglich und es gibt.
00:32:32: wenn wir uns Trauern uns zu reflektieren, wenn wir unsere eigenen Kapazitäten wirklich ernsthaft einschätzen.
00:32:38: Wenn wir einschätzen welcher Typ Hund zu uns passt?
00:32:43: Ich rede jetzt gar nicht von einzelnen Rassen sondern auch was einen Hund für ein Leben gehabt haben müsste bis zu dem Zeitpunkt wo er zu uns kommt damit er zu und passt welche Erfahrungen da gemacht haben etc.
00:32:54: Und wir uns bewusst sind dass wir immer weiterhin die Verantwortung tragen Für beide Seiten dann kann das ganz toll werden.
00:33:03: Wieso oft nur empfehlen sich da vielleicht auch nochmal mit der Familie gemeinsam beraten zu lassen zum Thema Hund oder sich gleich begleiten zu lassen, wenn der Hund ins Haus kommt.
00:33:13: Oder vielleicht schon da ist und klar es ein Kind wird kommen.
00:33:16: Hunde wissen das übrigens meist früh als die Menschen dass man sich dann ein bisschen im Vorweg überlegt okay wie machen wir das?
00:33:24: Wie wird das stattfinden?
00:33:26: Im Allgemeinen ist es so, dass Hunde sehr gut damit umgehen können oder die verstehen.
00:33:31: Dass wenn gerade ein Kind auf die Welt gekommen ist das jetzt der Hund nicht jeden Tag irgendwie vier Stunden spazieren geht.
00:33:37: aber trotzdem muss ich mir eben Gedanken machen wie kann auch dann zum Ende einer Schwangerschaft oder wenn das Kind auf der Welt ist?
00:33:45: Wie kann ich dann trotzdem noch mal im Hund gerecht werden?
00:33:47: und ich rede nicht davon dass der genauso viel, genauso lange, genauso intensiv braucht wie bisher.
00:33:53: Das darf sich für eine Zeit ändern – das verstehen Hunde!
00:33:56: Aber trotzdem kann ich mir eben überlegen….
00:33:58: Ich kann zum Beispiel eine wunderbare Beschäftigung auf relativ kleinem Raum machen, so ist wie die Hetzahl, wo ein Hund trotzdem eine Auslastung erfährt körperlicher und geistiger Art.
00:34:08: Wenn ihr dazu Fragen habt, dann sucht gerne eine Kynagogikundeschule und lasst euch da begleiten oder im Vorwege auch schon beraten.
00:34:16: Und wenn du noch viel mehr über Hunde lernen möchtest, die Kommunikation verstehen und ihre Lebensgeschichte entschlüsseln möchtet, dann möchte ich dir unsere Kynagogikausbildung empfehlen.
00:34:26: Das sind zwölf online Seminare zu!
00:34:28: Ganz vielen Themen, die gehen jeweils sechs Stunden und es gibt dazu Live Q&A Sessions wo all deine Fragen besprochen werden damit du dein Wissen vertiefen kannst.
00:34:38: Die Seminare kannst du von jedem Ort an dem du online gehen kannst und so oft wie du willst ansehen und mit den Lernmaterialien kriegt man dann ganz in deinem Tempo deinen Wissen ver tiefen.
00:34:49: Alle Infos dazu findest auf unserer Website www.kynagogik.de oder hör dir unseren Online-Infoabend an.
00:34:56: Den Link dazu findest du ebenfalls auf unserer Website.
00:34:59: Wenn dir dieser Podcast gefallen hat, dann abonniere ihn und teile ihm gerne mit deinen Hundefreundinnen.
00:35:04: viel uns weiter und lass uns ein Feedback oder Like da!
00:35:07: Du findest ihn überall dort wo man Podcasts hören kann.
00:35:10: Bis zum nächsten Mal – deine Karin.
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