Urvertrauen
Shownotes
In dieser Folge spricht Karin Jansen darüber, was Urvertrauen eigentlich bedeutet, wie es entsteht – und warum es eine so zentrale Rolle für unser Leben spielt. Denn Urvertrauen ist weit mehr als ein psychologischer Begriff: Es beschreibt das grundlegende Gefühl, in der Welt sicher zu sein, sich auf andere verlassen zu können und mit den eigenen Bedürfnissen willkommen zu sein.
Sie erklärt, wie frühe Bindungserfahrungen unser inneres Sicherheitsgefühl prägen, warum fehlendes Urvertrauen nicht zwangsläufig krank macht und weshalb Vertrauen auch später im Leben durch sichere Beziehungen wachsen kann.
Du erfährst:
- was Urvertrauen von Bindung unterscheidet
- wie sich wenig Urvertrauen im Alltag zeigen kann
- welche Rolle Nervensystem, Selbstbild und Beziehungen dabei spielen
- und warum Vertrauen kein unveränderliches Schicksal ist
Kernfragen:
- Was ist Urvertrauen – und wie entsteht es?
- Worin unterscheiden sich Urvertrauen und Bindung?
- Wie zeigt sich ein mangelndes Gefühl von Sicherheit im Alltag?
- Und wie können korrigierende Beziehungserfahrungen neues Vertrauen wachsen lassen?
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:01: Ein herzliches Moin vom Deich.
00:00:08: Ich freue mich sehr, dass du dabei bist!
00:00:10: Ich bin Karin Janssen die Gründerin von Kynagogik Bedürfnis orientierte Rundehaltung und Erziehung.
00:00:16: Nur aus gelebter Erfahrung fundierten Wissen und einer offenen wohlwollenden Haltung kann wahre Kompetenz entstehen.
00:00:22: Ich bin fest davon überzeugt das wir gemeinsam die Welt unserer Hunden noch zufriedener erfüllter und entspannter machen können.
00:00:28: Bevor wir Ihnen die heutige Folge einsteigen, noch einen kurzer Hinweis.
00:00:32: Anfang September starten wir uns zwei unterschiedliche Ausbildungen.
00:00:36: Unsere einjährige Online-Basisausbildung richtet sich an Hundehalterinnen und Hunderhalter, die ihren eigenen Hund besser verstehen und fundiertes Wissen für ihr gemeinsames Leben erwerben möchten.
00:00:46: Wer deutlich tiefer in bedürfnisorientierte Hundehaltung, Kundepsychologie und die Beziehung zwischen Mensch und Hund einsteigend möchte, findet diesen umfassenden Weg in unserer zweijährigen kynagogikberater Ausbildung.
00:00:58: Die Anmeldung läuft nur noch kurz Zeit.
00:01:00: Alle Informationen findest du auf www.kynagogik.de.
00:01:04: Und jetzt kommen wir zum heutigen Thema, das ist ein Riesenthema und es ist mega mega mega wichtig weil es könnte sein dass du nach diesem Podcast verstehst warum deinem Hund so einige Dinge entweder total leicht fallen oder alles einfach ist oder warum es manchmal so unglaublich schwer ist und sich ja Veränderungen so ganz langsam anbahnen.
00:01:25: Unser heutiges Thema ist Urvertrauen.
00:01:27: Die Magie des Vertrauens in die Welt.
00:01:29: Mach es dir also gemütlich, spitz die Ohren und lass uns beginnen!
00:01:34: Was ist denn eigentlich Urvertauen?
00:01:37: Urvertrauen bezeichnet das grundlegende Gefühl, dass die Welt sicher ist.
00:01:41: Dass die eigenen Bedürfnisse wahrgenommen werden und man sich auf andere verlassen kann.
00:01:46: Es entwickelt sich vor allen Dingen in den ersten Lebensmonaten und Jahren bei Hunden wahrscheinlich sogar schon in den Ersten Lebenswochen ziemlich viele Gründe, warum das am Anfang entsteht und zwar später noch beeinflussbar ist aber warum der Anfang ins Leben so wichtig ist.
00:02:01: Also diese Grundgefühl von Sicherheit, dass es so wenn ich geboren werde egal ob Mensch Hund irgendein Säugetiere Wenn ich geborenen werde und da ist im Optimalfall die Hunde Mama oder die Menschen Mama oder eine andere die sich wirklich, wirklich kümmert und mich willkommen heißt.
00:02:21: Und von Anfang an dafür sorgt es meine Bedürfnisse nach Wärmefürsorge, Versorgung usw.
00:02:28: gestillt sind und erfüllt werden.
00:02:30: Dann habe ich ein Gefühl von Ich bin gut angekommen.
00:02:34: Ich bin hier willkommen auf der Welt und es ist irgendwie ein ganz netter Ort, außerhalb des wunderbaren Bauches aus dem ich komme.
00:02:42: Der ja ganz toll sicher war hoffentlich, seitdem wir jetzt mit vorgeburtlichen Traumata oder Geburtstraumata zu tun.
00:02:49: Aber grundsätzlich ist es so wenn ich auf die Welt komme und ich Willkommen geheißen werde und mir Sicherheit vermittelt wird in Bezug auf alle Bedürfnisse dann habe ich das Gefühl ich bin gut gelandet.
00:03:04: Ich erfahre die Welt als einen freundlichen Ort, in dem ich gerne mein Leben starte.
00:03:11: Dazu gehört natürlich auch das Vertrauen in die Bezugspersonen und zum Ohrvertrauen entwickelt sich ... Wenn ich das entwickeln konnte, entsteht später ein Vertrauen selbst.
00:03:22: Zum Ohrtrauen gehört Bindung und Verbundenheit.
00:03:25: Das ist ein Thema mit dem wir uns ganz exklusiv beschäftigen werden.
00:03:28: Und es ist sowieso so groß, dass wir sicherlich noch einige Podcast damit füllen können.
00:03:34: Und wenn es diese Unterpunkte sind, wie eben zum Beispiel Bindung oder Selbstprogrammkeit oder Resilienz und so, dann werden wir das auch gezielt beschäftigen.
00:03:43: aber heute möchte ich euch hier einen Eindruck geben.
00:03:46: also Bindung und Verbundenheit.
00:03:49: Ich erkläre das noch ein bisschen gehören auch zu Mordvertrauen.
00:03:53: und ja dieses Gefühl willkommen angenommen zu sein ist eben erst mal der Staat manchmal die ersten Sekunden, die ersten Minuten, die einen Lebewesen im Leben ist.
00:04:06: Man hat zum Beispiel festgestellt das direkt der Moment nach der Geburt bei Menschen, wenn ein Kind sich auf den Körper der Mutter gelegt wird und sie wahrnehmen kann und da Wärme- und Zuwendung erfährt oder eben in einer anderen Bezugsperson.
00:04:22: aber gehen wir jetzt mal von der Mutter aus dass dieser erste Moment mega, mega wichtig ist und zwar für beide Seisen.
00:04:29: Aber für das Neugeborene ist eben dieser Moment des Ankommens Wir müssen uns dazu vorstellen in der sicheren Körperhöhle sozusagen also im Bauch da ist eigentlich wenn es kein vorgeburtliches Trauma gab.
00:04:41: Das ist das Paradies.
00:04:42: Es ist der Ort wo alles alles gut ist und wo der absolute Schutz die absolute Sicherheit besteht heftig ist, nichts dolles nicht zu viel ist sondern das ist im normal Fall wenn es eine gute beim hohen tragzeit oder eine gute schwangerschaft ist dann ist das der ort wo ich weiß alles stimmt.
00:05:04: und dieser moment wo ich aus diesem ort den muss ich verlassen und die ich sage jetzt mal die passage durch den kurskanal ist jetzt auch nicht wirklich gerade einfach und leicht und man kommt nicht einfach auf die welten sorgt oh ja läuft.
00:05:15: deswegen ist es entscheidend was passiert direkt danach.
00:05:19: Das ist dieser erste Moment.
00:05:21: Aber aus diesem Gefühl willkommen angenommen zu sein, entwickelt sich dann eben ganz viel und im Verlaufe der Zeit ist das Urvertrauen mit ihm so Qualitäten wie Bindung, Verbundenheit, Vertrauen in Bezugspersonen
00:05:33: usw.,
00:05:35: auch dafür ausschlaggebend dass wir eine gewisse Resilienz entwickeln können oder ein Lebewesen lernt seine Emotionen regulieren zu können.
00:05:43: Dafür brauche ich wieder die Bezugspersonen Die Verbundenheit, die Bindung und so weiter.
00:05:49: Aber da kommen wir noch hin.
00:05:51: Also ihr Handschon-Urvertrauen ist ein richtig, richtig fettes Thema!
00:05:56: Und ich möchte da gerne einen Augenmerk drauflegen weil wir sehr häufig erleben dass Welpen zu ihren Menschen kommen und Dinge sind irgendwie schwer, Dinge gehen irgendwie... also die Hunde trauen sich in der Welpenschule nichts oder sie hat das Gefühl ich weiß gar nicht, vielleicht gar nicht misstrauisch aber zumindest irgendwie gehemmt sind oder immer sehr stark reagierend und dass bestimmte Dinge ganz ganz schwer für diese Welpen zu lernen sind.
00:06:26: Oder das die sehr viel Spannung haben, dass sie von Anfang an ganz viel kaputt machen oder dass die Hände beißen etc... Das ist dann manchmal so, dass ein acht Wochen alter Wäpe der zu uns kommt.
00:06:37: Teil vorher schon Dinge erlebt hat, selbst wenn das nicht ein Riesentrauma war – was weiß ich?
00:06:42: Verlust der Mutter oder eine Geburtstraumakarschnitt, Geburtskanalstecken geblieben oder oder oder – dann kann es trotzdem so sein, dass aufgrund dessen, dass es hier und da und dort fehlt und der Anfang einfach nicht optimal war, dieses Urvertrauen sich vollumfänglich gebildet hat.
00:07:00: Und das ist deswegen schwer, es ins Leben zu starten und nicht so einfaches Finn wie Verein Wäpen, dem's vielleicht von Anfang an super ging.
00:07:08: Und mal wieder – und das sage ich oft!
00:07:09: Das hängt nicht davon ab, ob ich einen Hund aus dem Tierschutz habe oder vom Züchter.
00:07:15: was weiß ich, die Eignung einer Hundemama kann unterschiedlich sein.
00:07:18: Die Hundemamma kann mit sich selbst und ihren eigenen Problemen zu tun haben und ist vielleicht gar nicht so zweihundertprozentig geeignet oder kann sich nicht darauf einlassen, Welpen zu haben und Welpen großzuziehen?
00:07:29: Und vielleicht ist es auch in dem Zuhause, indem der Hund aufwächst bzw.
00:07:34: der Welpe mit seiner Mama sozusagen in die Welt kommt Schwierig, weil was weiß ich.
00:07:40: Da sind noch ein paar andere Würfe und es ist sehr unruhig dort und Züchter ist gestresst.
00:07:45: Und auf der anderen Seite kann ein Straßenhund, der aber in einer relativ sicheren Umgebung innerhalb einer sicheren Gruppe geboren wird und eine Mama hat die sich sehr einlassen kann auf die Welpen.
00:07:57: Die Hundegruppe, diese Mama und die Welpe gut versorgen können und sich sozusagen der kleine Hundewelpe, der geboren von Anfang an in einem sicherheitsvermittelnden Umfeld befindet, das hat dann nichts damit zu tun ob da jeden Tag sauber gemacht wird.
00:08:13: Das heißt jetzt nicht dass ich eine Wurfkiste nicht sauber machen würde so meine ich es nicht.
00:08:17: aber Vertrauen entsteht nicht dadurch dass Ich gut versorge im Sinne von alles drum herum schöner gefließter Boden alles sauber Wärmelampe schieß mich tot sondern es entsteht aus dem Gefühl von Sicherheit und in durch das Vertrauen in die Bezugsperson Hund.
00:08:39: Die Mama, den Rest des Rudels der später dazukommt etc.
00:08:43: und daraus entstehen halt so Geschichten wie Resilienz oder das Beeinfluss, die Binnungsqualität, die jemand entwickeln kann und so.
00:08:50: Da kommen wir noch dazu.
00:08:56: Es geht vor allem dann, wenn Bezugspersonen feinfühlig zuverlässig und liebevoll auf die Signale eines Säuglings beziehungsweise in unserem Falle hier nun ein Hundewelpen reagieren.
00:09:09: Was uns mit dem Säukling sozusagen eint ist das Säuge-Tiere ähnliche Abhängigkeiten von der versorgenden Person haben.
00:09:18: also jeder Säuchling jedes Säuguetier Neugeborene ist absolut und zu einhundert Prozent davon abhängig, dass es versorgt wird.
00:09:29: Das ist ein Menschensäugling genauso wie einen Lamm von den Schafen und wie eine Hundewebe der auf die Welt kommt, die sind absolut abhängige.
00:09:38: Wobei wenn wir uns anschauen das ein Scharf zum Beispiel hundertfünfzig Tage Tragzeit hat und dann auf die welt kommt wie alle Fluchtiere Nach ein paar Minuten, ich sag mal nach einer Viertelstunde irgendwie auf seinen Beinchen steht und sich unsicher wackeln aber doch fortbewegen kann sind die zu einem viel späteren Zeitpunkt geboren als es zum Beispiel Hundewelpen, die eigentlich aussehen wie so kleine winzige Meerschweinchen.
00:10:03: Und sie nichts, aber auch gar nichts alleine können.
00:10:05: Die können sich nicht einmal auf ihre Beinche hoch stemmen.
00:10:08: Sie sind also noch noch noch viel abhängiger.
00:10:12: Und wenn man sich die Tragzeit eines Hundes anschaut, das sind so Pimalter am Dreiundsechzig Tage und es mit einem Schaf vergleicht.
00:10:17: Selbst ein kleines Schaf was nicht unbedingt größer wird als ein Hund hat hundertdreifendfünfzig Tage ungefähr irgendwas zwischen hundert achtundvierzig und hundertdeinfünftig Tage Trag Zeit also dass viel mehr Zeit um sich zu entwickeln und das erklärt uns wie stark und wie unglaublich groß diese Abhängigkeit ist direkt nach der Geburt.
00:10:36: Ein Welpe kann nichts!
00:10:38: Ein Menschensäugling ist etwas weiterentwickelt von Tragzeit hier.
00:10:43: Aber beide sind absolut abhängig von der Versorgung und das ist so etwas, wenn die nicht gewährleistet ist auf psychischer Ebene und auf körperlicher Ebene dann kann kein Urvertrauen entstehen.
00:10:58: Das ist eigentlich logisch weil wenn ich den Ort, also wenn ich die Welt als einen Ort von potentieller Bedrohung wahrnehme Und selbst wenn das noch gar kein Trauma im Sinne von ein schockartiges Erlebnis ist oder so, wie zum Beispiel ein Geburtstrauma.
00:11:13: Dann ist es trotzdem so dass etwas fehlt und dann kann kein Urvertrauen entstehen.
00:11:21: Woran erkennt man denn eigentlich, dass keine oder wenig Urvertrauen entstanden sind?
00:11:25: Also erstmal ist ganz wichtig zu sagen, wenig Ur vertrauen bedeutet nicht, dass jemand zwangsläufig psychisch krank wird.
00:11:34: Das muss nicht sein!
00:11:36: weil sich daran noch etwas ändern lässt.
00:11:39: Und da kommen wir dann irgendwann ins Spiel, da sind wir nämlich aufgerufen für unsere Hunde.
00:11:44: Aber grundlegend kann man sagen das Mangeln des Urvertrauen so ein Gefühl von Unsicherheit beinhaltet.
00:11:53: Das ist immer ein Ja aber und mal gucken und nie nicht ganz sicher.
00:12:00: Ich sag mal der Klassiker für Mangeln Urvertrauen ist vielleicht glashalbvoll und mangelndes Urvertrauen ist glas halb leer.
00:12:11: Könnte sein, dass gleich nicht mehr genug da ist?
00:12:13: Könnte es sein, das ich mir Sorgen machen muss?
00:12:16: Könnt es sein ,dass ich besser vorsichtig bin?
00:12:18: Könnete es sein dass es besser ist mir alles einzuteilen?
00:12:21: oder wenn wir jetzt Hunde anschauen Ist richtig gut wenn ich alles und so schnell und so viel auf einmal esse wie möglich weil wer weiß ob morgen noch was da ist.
00:12:29: Ich weiß, ob Mama morgen noch da ist.
00:12:31: Ob ich genug Milch bekomme?
00:12:32: Ob ich später genug zugefüttert werde?
00:12:35: Ob meine Geschwister mir alles wegessen?
00:12:37: Nicht optimale Bedingungen am Anfang sorgen dafür dass es immer ein Gefühl von Unsicherheit gibt.
00:12:43: Ein grundlegendes Gefühl von hm ich bin mal lieber skeptisch oder ich nehme so viel wie möglich oder ich vertraue einfach nicht darauf das es morgen noch so ist wie heute oder gleichso ist wie.
00:12:56: Das lässt uns erahnen, dass das etwas ist was uns wirklich richtig Däuber einträchtigen kann.
00:13:03: Weil im Kopf ähnlich wie bei Trauma.
00:13:06: Bei Trauma ist es so bei erfahrenen Traumata, dass die Gehirn je früher und je länger die waren desto mehr ist das Trauma.
00:13:13: da habt ihr sicherlich den vorangegangenen Podcast zugehört Das sind immer einundzwanzig.
00:13:19: Dass das Gehirn so auf Gefahr orientiert ist und das Gehörn gemerkt hat, okay es könnte in jedem Moment alles zusammenbrechen.
00:13:26: Und beim Urvertrauen ist es so dass das nicht die Katastrophe ist, die sich immer anbart aber so ein unterschwelliges Gefühl sagt ich weiß nicht.
00:13:35: Könnte schief gehen und mal besser lieber für Sicherheitsorgane und Anzeichen dafür.
00:13:44: zum Beispiel auf Beziehungsebene ist ganz klassisch eine Schwierigkeit anderen zu vertrauen.
00:13:50: Und wenn wir das auf einen Hund übersetzen, sind dann häufig Welpen die zu uns kommen oder eben natürlich auch Hunde, die wir später kennenlernen, die wenig Ur-Vertrauen haben dass sie auf so ein.
00:14:02: ich sage mal Hund zu Hund Kontakt oder auch Menschen, dass die immer so ein bisschen etwas in ihnen sagt, lieber nicht Vorsichtig.
00:14:11: Und beim Welpen ist es so, dass der sich dann in einer Welpengruppe im Spiel frei verhalten kann und sich einbringen kann ohne Sorge zu haben, ohne sich unter dem Stuhl zu verstecken, lieber Schutz zu suchen oder ähnliches.
00:14:27: So eine Welpe, die aus sich herausgeht und sich probiert mit anderen, der Kommunikation ausprobiert, der sich körperlich ausprobieren.
00:14:36: Das ist dann ein Hund, der muss darauf vertrauen, wenn er das nicht schafft dass jemand anders ihn rettet und der schon ein bisschen gelernt hat, dass er sozusagen gut im Leben steht.
00:14:47: Also wenn mein Hund, meine Welpe oder auch meinen später erwachsenen Hund Schwierigkeiten hat anderen zu vertrauen – sowohl Hunden als auch Menschen – dann kann das an mangelndem Urvertrauen liegen!
00:15:01: Und was auch schon Zeichen dafür ist, ich sage jetzt mal starkes kontrollieren, beim Menschen würde man vielleicht sagen klammern.
00:15:12: Das ist auch etwas was ich bin.
00:15:15: und da kommen wir dann noch beim Thema Bindung dazu wenn ich das Gefühl habe ich muss immer an meine Bezugspersonen mich dran klammern bzw oder ich muss die kontrollieren oder umgekehrt Ich hab eine ausgeprägte Distanz dazu.
00:15:27: Das hat auch was mit Bindungsmustern zu tun, dazu kommen wir noch.
00:15:30: Dann ist das ein Hinweis darauf, dass ich nicht darauf vertraut, dass diese Beziehung hält und die Nähe und Verbundenheit hält über ... Ich sehe dich nicht mehr!
00:15:40: Ich höre dich kurz nicht mehr.
00:15:42: Mangelndes Urvertrauen sorgt dafür, dass in Beziehungen immer wieder das Gefühl habe, verlassen zu werden oder dass es besser ist und sicherer ist eine gewisse Distanz zu
00:15:56: haben.".
00:15:57: Und das merken wir auch bei Welpen, die irgendwie ganz lange brauchen bis sie Kontakt aufnehmen.
00:16:04: Das weiß ich kuscheln oder sowas.
00:16:06: Es gibt so Welpen die nehmen man auf dem Arm und die schlafen fast sofort ein.
00:16:09: Und es gibt die Welpen wenn man die zum Beispiel ein bisschen fixiert beim Hochnehmen und man sie tragen möchte zum Beispiel zu Treppen runter, die immer zappeln, immer strampeln, erst mal weg wollen.
00:16:20: Sie vertrauen nicht darauf, dass sie dort gut aufgehoben sind.
00:16:24: Und sie haben immer den Eindruck besser weg bis er auf den eigenen Vierfötchen stehen als das man hochgenommen und gehalten wird und begrenzt wird.
00:16:37: Entschuldigung!
00:16:39: Das heißt nicht immer, dass der Hund schlimme Erfahrungen gemacht hat – es kann auch sein, das müssen wir unterscheiden.
00:16:47: Aber wenn ein Hund Schwierigkeiten hat, nie zuzulassen zum Beispiel oder eben sehr anklammend ist.
00:16:52: Dann ist das auch erstmal so, dass das Vertrauen in die Beziehung und das Vertrauen in die Fürsorge und die Versorgung durch die Bezugspersonen oder sich einlassen auf eine andere Person im Sinne von...nope ich komme vom Züchter oder aus dem Tierschutz woanders hin und kann mich schwer ein lassen auf die neue Person.
00:17:11: Das ist eben auch etwas.
00:17:12: da fehlt mir des Vertrauen Da fehlt mir das Urvertrauen.
00:17:17: Und was uns sicherlich auch begegnt ist, dass die so eine erhöhte Wachsamkeit haben.
00:17:22: Das heißt Hunde, die schwer zur Ruhe kommen und immer den Menschen mit dem sie dann sind oder die anderen Hunde mit denen Sie sind oder was auch immer im Blick behalten, ja immer mit einem Ohr aufgestellt sozusagen zu
00:17:37: schlafen.".
00:17:38: Das sind so Hunde, die – das haben wir auch bei Trauma aber in häufig sehr viel stärkerem Ausmaße noch.
00:17:44: Dieses nicht zur Ruhe zu kommen und nicht loslassen zu können, aber auch beim mangelnden Urvertrauen kann es sein, dass da schwierig ist, dass das locker lassen und das Vertrauen darauf, dass der andere es gut meint oder mich zumindest im Ruhr lässt.
00:17:58: Das ist dann vielleicht nicht so da.
00:18:02: Beziehungsebene dafür hinweisen sind, dass wenig oder kein Urvertrauen entstanden ist.
00:18:10: Wenn wir uns jetzt das Selbstbild anschauen – das sind dann häufig Hunde, die sich nicht viel zutrauen, deren Selbstbild so ist, dass man merkt, die versuchen es gar nicht erst.
00:18:23: Die versuchen gar nicht irgendwie, sich zum Beispiel neue Untergründe zu erschließen und sie sind ….
00:18:32: So neue Begebenheiten anträgt, also dass der so Blimserfahrung machen kann.
00:18:37: Dann merkt man das die ganz viel im Rückzug sind und sagen, nein, schaffe ich nicht!
00:18:42: Was weiß ich?
00:18:43: Neue Spielzeuge mit einem bestimmten Material oder Sachen, die Töne machen oder verschiedene Untergründe.
00:18:49: Es gibt die Welpen, die stürzen sich kopfüberein und sagen ja super finde ich cool.
00:18:53: Und es gibt eben die, die sagen weiss ich nicht wo, das ist mir aber unheimlich.
00:18:58: Das ist okay.
00:18:59: Wir wollen das nicht bewerten, sondern wir wollen einfach nur wahrnehmen dass da Vertrauen fehlt.
00:19:05: Dass Vertrauen da rein, dass es schon ok sein wird.
00:19:08: Dass man mit Neugier auf Dinge und offen zugehen kann um sich die Welt zu erschließen.
00:19:16: Und das ist das wo die Hunde den Eindruck haben nie lieber nicht.
00:19:21: wenn ich nichts probiere kann auch nichts schief gehen.
00:19:26: Wenn wir jetzt auf emotionaler Ebenen schauen, also woran kann ich sehen dass wenig oder kein Urvertrauen entstanden ist?
00:19:33: Oder woran Kann Ich das wahrnehmen?
00:19:35: Auf der einen Seite ist eben schon beschriebene gefühl der erinnern unsicherheit und was wir aber auch sehen ist dass so ich sage Jetzt mal die Resilienz und selbst bei einem Webem den wir übernommen haben Der der acht wochen alt es kann Es schon sein Dass der ein Wäpe viel schneller vorfordert ist und viel mehr Stress hat mit bestimmten Außenreizen, mit bestimmte Veränderungen und mit allem was von ihm Flexibilität fordert als ein Welpe der ganz viel Urvertrauen hat.
00:20:05: Der kostet die Welt aus und schaut sich alles an und fällt dann hoffentlich irgendwann in einen seeligen Schlaf und verarbeitet Träumen, das er da alles so erlebt hat während der Welpe mit wenig Urvertauen ganz schnell ins Überforderung kommt.
00:20:18: Ganz häufig sehr sehr sehr viel Spannung aufbaut also im Prinzip eine innere seelische Anspannung, die sich häufig körperlich äußert.
00:20:27: Wo wir dann zum Beispiel durch sehr viel Angebote von Kauern sich frei bewegen, bodeln, irgendwas kaputt machen dürfen und so weiter für einen Spannungsabbau sorgen.
00:20:38: Aber diese Welpen sind häufig oder natürlich nicht nur Welpen auch Hunde, die älter sind... sehr viel leichter zu stressen oder zu überfordern, durch Stress.
00:20:50: Und was wir auch sehr oft beobachten können ist dass die ganz starke Probleme haben ihre Gefühle zu regulieren.
00:20:56: das hat ein Wäpe sowieso noch.
00:20:57: das ist erstmal normal.
00:20:59: aber im normalen entwickeln wäre es so dass durch die Unterstützung der Bezugsperson also durch uns mittels Korregulation Mein Welpen halten, meinen Welpen irgendwie Spannungsabbau machen lassen.
00:21:15: Mein Welben irgendwie eine Massage verpassen wenn er sich so ein bisschen ausser sich ist und sehr aufgeregt usw.
00:21:22: Also durch Übertrag meiner Entspannung auf mein Welpen oder Hund kann mein Hund lernen das nenn ich dann eben Co-Regulation sich selber zu regulieren also aus starken Gefühlen wie Aufregungen oder Wut oder auch Angst die runterzuregulieren und dann nicht das Gefühl komplett zu ändern, aber es ist aushaltbar.
00:21:46: Ich sage mal beeinflussbar zu machen.
00:21:50: Dafür braucht es Korregulation am Anfang.
00:21:53: Wenn wir jetzt Älterruhende zu uns holen, Tierschutz zum Beispiel, haben Sie gar nicht gelernt?
00:21:58: Dann hat da etwas gefehlt!
00:22:01: Die korrigulierende Bezugspersonen sind noch viel stärker als wir.
00:22:07: werden die ja in Gruppe geboren, wachsen in Gruppen auf mit Wurfgeschwistern optimalerweise Hundeeltern.
00:22:13: Vielleicht ein paar wenn sie jetzt ohne uns leben würden welpen übrig gebliebene Welpen aus dem letzten Jahr und die sind sozusagen in ihrer Gruppe eigentlich koreguliert.
00:22:24: Wenn Sie das nicht können also wenn wir einen Hund zum Beispiel aus dem Tierschutz bekommen der über ein Jahr ist also das erste Jahr mindestens vielleicht die ersten anderthalb Jahre braucht ein Hund überhaupt Regulation zu lernen Und bis dahin muss der koreguliert werden.
00:22:39: Sonst schafft er das nicht, aber wenn ich einen Hund bekomme, der dieses Alter hat und ich merke, der kann mit seinen Gefühlen überhaupt nicht umgehen.
00:22:47: Also der ist dann extrem schnell wütend, extrem kontrollierend sehr schnell aufgeregt immer drüber sozusagen.
00:22:58: Dann kann ich darauf schließen dass da wenig Urvertrauen ist und lässt auch den Rückschluss zu, dass da wahrscheinlich niemand war, der korrigulieren konnte konnte mein Hund eben nicht lernen, seine Emotionen zu regulieren.
00:23:12: Und wir sehen bei Hunden mit wenig oder keinem Ohrvertrauen auch häufig... Also die sind häufig ängstlicher oder zumindest innerlich angespannter und dadurch dass sie in Beziehung wenig Vertrauen entwickeln können wir davon ausgehen, dass sich viele Dinge mit sich alleine ausmachen weil sie sich eben nicht an uns wenden.
00:23:34: das ist so schwierig.
00:23:36: also wenn ich jetzt Unsere kleine Lüßdenke die wird jetzt ein Jahr das ist so dass es so ein Hund.
00:23:42: Immer an jeder Zeit und halten von sehr am Anfang auch schwierig.
00:23:46: sie hat relativ viel selbst vertrauen aber wenig Vertrauen in uns gehabt.
00:23:50: nicht Sie hatte keine Angst vor uns, aber sie hatte häufig nicht die Geduld sich mit uns auseinanderzusetzen.
00:23:55: Die hat jetzt mittels Co-Regulation gelernt, dass man sie halten kann und ihr eine Massage gut tut.
00:24:01: Dass sie Angebote zum Spannungsabbau wahrnimmt
00:24:04: usw.,
00:24:05: also trotzdem ein sehr wacher Hund ist und immer an es schnell theoretisch auch Stress haben könnte.
00:24:15: Ist sie dabei aber nicht ängstlich?
00:24:19: Im Verlaufe der Zeit gelernt, durch Co-Regulation ihre Gefühle zu regulieren.
00:24:25: Viel besser und unseren in A war, die hat eben wenig bis keinen Urvertrauen gehabt.
00:24:32: Die schafft es bis heute also als zehnjährige häufig nicht ihre Gefülle komplett so regulieren.
00:24:38: da braucht immer noch und immer noch.
00:24:40: das wird auch so bleiben.
00:24:42: ich hoffe sie wird hundert aber auch dann werden wir da sein und ihr helfen und coregulieren weil sich das selber nicht schafft.
00:24:49: Sie hat das ist nicht angekommen, es ist in ihrem System nicht angekommen.
00:24:52: Und sie hat bei ihr sind das Entwicklungs- Traumata die erfahren hat weil die Beziehung zu ihrer Mama schwer war und der ganze Wurf ist schwer hatte, warum auch immer?
00:25:02: Auf jeden Fall hat sie wenig Ufer trauen und ihr knallen die Gefühle so richtig durch.
00:25:07: Es ist dann auch schwer wenn sie sich aufregt dass muss dann raus, sie muss es raus brüllen dann irgendwann beruhigt sie sich wieder und wir sind sozusagen dafür da diesen Rahmen, dass die erst mal rausbrüllen darf oder das hier ist über Bewegung abbauen kann usw.
00:25:22: den Rahmen zu stecken und ihr das zu geben.
00:25:25: Und wir werden es auch noch hundert Jahre weitermachen.
00:25:27: aber Sie hat eben diese Selbstregulation, die lüsst jetzt mit knapp einem Jahr schon relativ gut gelernt hat, hat sie nicht lernen können – nicht in der Form!
00:25:36: Trotzdem wird sie begleiten und trotzdem sie alles von uns bekommt was wir ihr geben können.
00:25:40: Wir lieben sie wie.
00:25:42: sie ist Absolut richtig und das ist alles in Ordnung.
00:25:46: Aber natürlich würde ich mir wünschen, dass ihr Start so gewesen wäre, dass es dir etwas leichter fallen würde.
00:25:52: Das ist nun aber nicht!
00:25:54: Und damit gehen wir um uns auch und wir bauen den Rahmen, den sie braucht genauso wie ihr eurem Hund – auch wenn euer Hund mangelndes Urvertrauen hat, auch wenn Euer Hund eventuell Traumata erfahren hat.
00:26:04: Ihr baut den Rahmen damit der Hund sich in dem Rahmen mit eurer Korregulation sicher und vertrauensvoll fühlen kann Weil die schaffen das manchmal nicht.
00:26:16: Und es ist bei uns Menschen auch so... Ja, wenn wir uns jetzt noch vorhin merke ich, dass mein Hund wenig oder kein Ohr vertrauen hat.
00:26:23: Wenn wir jetzt nochmal auf den Körper und das Nervensystem gucken Das ist ja immer ein bisschen... Das Nerven-System klingt immer so... So ein bisschen abstrakt würde ich mal sagen und das ist immer so oh mein Gott was ist denn das Großes?
00:26:35: Es ist letztendlich so, dass unser Nerven System dabei stammeln zum Beispiel Autonomenerfensystem ganz viel reguliert und ja, ganz viel reagiert auf unsere Zustände.
00:26:51: Und auf Sinnes-Erfahrungen und sinnes Eindrücke die wir machen.
00:26:56: also so zum Beispiel das ganze innere Verdauungssystem ist etwas was durch das Nervensystem also das autonomen Nerven System geregelt wird.
00:27:06: ihr kennt es sicherlich von einem Hund dass der mal Stressdurchfall hat zum Beispiel Klassiker Tierarzt oder Tierarz-Fellverlust und Hautschuppenverluste.
00:27:15: Das ist etwas, was das Nervensystem macht.
00:27:17: Es ist tatsächlich eine Reaktion die sich der Kontrolle entzieht also eine autonome Reaktions des Nervenystems auf Stress und auf Angst.
00:27:27: Und das ist etwas.
00:27:29: wenn wir das außer Acht lassen und uns nur auf Verhaltensebene anschauen würden, wie ein Hund reagiert.
00:27:35: Und das nicht bemerken, dass bei einem Hund mit wenig Urvertrauen oder keinem Urvertrauen diese dauerhafte Anspannung, dieses Nervensystem halt ständig an ist.
00:27:49: Dass das ständig auf der Hut ist und ganz schnell übersteuert!
00:27:54: Und dass das Schlafprobleme zum Beispiel und so eine dauerhafte Anspannung, der erhöhte Schreckhaftigkeit und so verursacht.
00:28:00: Wenn wir das außer Acht lassen und uns nur mit Verhalten beschäftigen würden – und das tun wir alle nicht!
00:28:05: Wir machen ja kynagogik – aber wenn wir das täten und das außer acht ließen dann würden wir zwar am Verhalten etwas tun.
00:28:13: Es könnte sein, dass sich der Hund nach außen anständig ruhig, volksam.
00:28:20: Es gibt so schöne Ausdrücke in unserer Sprache, oh je.
00:28:23: Verhält aber darunter das Nervensystem.
00:28:25: Funkt und funkt und funkt!
00:28:27: Und der Körper ist trotzdem angespannt und die Muskulatur ist angespannt.
00:28:31: Solche Hunden neigen zum Beispiel auch häufig weil sie eben angespannter sind und sich hektischer bewegen oder sehr erstaunt sind in der Bewegung.
00:28:38: Auch das gibt es im Gegenteil, dass die sich leichter verletzen oder nur körperliche Einschränke Defizite haben, die mit der Verdauung zu tun haben.
00:28:51: Die mit der Haut zu tun habe.
00:28:52: Die eben mit dem Bewegungsapparat zu tun und das könnte alles auf mangelndes Ohrvertrauen hindeuten.
00:29:03: ich hab schon gesagt es ist Ja, das ist nicht spezifisch für fehlendes Urvertrauen.
00:29:10: Es gibt für all diese Dinge die ich auf Beziehungs- und Selbstbild- und Emotionaler-Ebene betreffend auf das Körper- und Nervensystem erzählt habe.
00:29:18: dafür können eben auch ja ich sage mal Traumata zum Beispiel ursächlich sein.
00:29:26: Und natürlich haben Hunde auch unterschiedliche Temperamente.
00:29:28: Ich sag jetzt mal es gibt sehr lebendige, lebhafte Hunde.
00:29:32: Es gibt eher etwas kontrolliertere Hunde
00:29:33: etc.,
00:29:34: aber das sind zumindest Hinweise und es lohnt sich dann zu gucken.
00:29:40: ist das Urvertrauen dafür oder ist das urvertrauen mangelnd?
00:29:45: Weiß ich etwas oder erfahre ich etwas über die Biografie meines Hundes?
00:29:51: habe Ich eine Ahnung wie der Anfange unter der Start ins Leben wohl waren?
00:29:55: Und wenn nicht sagen kann okay Das ist so ein des uffertrauen ist wirklich wenig ausgeprägt.
00:30:01: Dann habe ich aber die Chance und das ist die gute Nachricht, dass es nicht unveränderlich ist.
00:30:07: Das Uffertrauen kann sich weiterentwickeln.
00:30:09: also es ist sicherlich nicht möglich, dass ich beim Hundenschalter umlege und ein Hund der keinen Uffer trauen hatte weil er was weiß ich die Mama kurz nach der Geburt gestorben ist und die Hunde dann relativ ja relativ wenig umfassend versorgt worden und so weiter oder ist unter den geschwistern ganz furchtbar war, weil es zu viele waren.
00:30:30: Oder oder oder?
00:30:32: Dann wäre das übrigens auch ein Trauma.
00:30:34: Das wäre dann ein Verlusttrauma beziehungsweise oder Einbindungstrauma und Entwicklungstrauma.
00:30:39: aber grundsätzlich ist dann ein Urvertrauen wenig ausgeprägt.
00:30:44: Und bei so einem Hund kann ich sicherlich nicht mit einem wenn ich jetzt so sage man halbe Schakoregulation mache und dafür sorge dass die Bedürfnisse alle überfüllt sind, dass der dann sagt ja Schnipp jetzt super Aber natürlich kann da viel entstehen.
00:30:56: Was ich ganz wichtig finde, Hunde können sich darüber, dass sie uns lernen zu vertrauen, weil wir investieren, können die lernen okay wenn mein Mensch entspannt ist, kann nicht auch entspannt sein?
00:31:08: Wenn ich einen Hund habe der aus dem Tierschutz kommt und vielleicht ganz schlimme Erfahrungen mit Menschen gemacht hat dann ist es so das der sicherlich an meiner Seite durch das Vertrauen was er in mich entwickelt sich mit Menschen beschäftigen kann und mit denen eine Beziehung eingehen kann.
00:31:26: Aber im Normalfall ist es so, dass der Hund uns dann weiterhin braucht um das tun zu können weil sozusagen Seinsicherheitsgefühle an unsere Ko-Regulation beziehungsweise an unsere Beziehungen zu unserem Hund gekoppelt ist.
00:31:40: aber da kann noch viel entstehen.
00:31:42: also ein Hund der sagt okay ich finde Menschen erstmal unheimlich Kann Mit unserer Begleitung unter unserer Abhut mit Vertrauen in uns lernen dass menschen zumindest nicht so gefährlich sind.
00:31:54: Das muss jetzt nicht sein, dass der sagt, Menschen sind das Geilste auf der Welt.
00:31:58: Aber es kann sein, wenn man sagt okay, das wird hier schon hinhauen.
00:32:01: Solange mein Mensch damit entspannt umgeht, kann ich das auch und das ist etwas was wir vorhin erreichen können.
00:32:07: Und dazu gehört dann zum Beispiel, dass ein Hund natürlich nicht angefasst wird von Fremden und dazu gehört auch, dass andere Hunden sich nähern darf aber nicht muss.
00:32:15: Dass er nein sagen darf und nicht Kontakt aufnehmen muss.
00:32:19: Dazu gehört aber auch, dass ich zum Beispiel Menschen nicht versuche schön zu füttern.
00:32:23: Weil die Problematik ist wenn jetzt fremde Personen dem Hund ja was weiß ich leckerchen geben dürfen dann sind diese Menschen vielleicht habenlos und okay Aber das macht dann die problematik noch viel viel viel größer Wenn jetzt eine Person nicht füttert Dann ist sie ja dann gefährlich.
00:32:43: Und was wir beim Urvertrauen oder beim mangelnden Urvertrauen sehr häufig haben Ist dass wir einen schwarz-weiß erleben und denken, fühlen und handeln.
00:32:51: das Hundeshaben.
00:32:53: Entweder harmlos oder gefährlich entweder schwarz oder weiß, ich trau mich oder ich werde es niemals tun.
00:33:00: aber ganz wenig grauer stufen, ganz wenig farbe da drin.
00:33:04: Und was wir tun können und was schön ist wenn wir das schaffen und wenn wir uns auf den Weg machen ist dass wir unserem Hund vermitteln.
00:33:11: an meiner seite ist die welt bunt Nicht schwarz und ich weiß, du kannst zu einem Menschenkontakt aufnehmen.
00:33:18: Du kannst Hunde kennenlernen?
00:33:20: Du kannst mit mir das und jenes und solches tun?
00:33:23: Du musst es aber nicht!
00:33:24: Du darfst Nein sagen und dann übernehme ich.
00:33:26: Das heißt nicht dass ich nichts tue.
00:33:28: Es heißt nicht, dass sich mich für immer verschanze.
00:33:31: Also nichts zu tun verändert ist auch nicht.
00:33:34: Aber es geht darum die Dosis dem Hund anzupassen und eben zu sagen okay Mein Hund darf aus dem ich muss nicht, kann ein.
00:33:43: Ich möchte aber werden.
00:33:46: Weil erst wenn ich weiß dass ich Nein sagen darf fällt es mir leicht Ja zu sagen weil ich weiß ja im Notfall kann ich wieder einen Schritt zurückdrehen mein Mensch übernimmt.
00:33:53: das passt dann schon.
00:33:55: Das ist Vertrauen.
00:33:58: Ja das ist erstmal so ein ganz kleiner Einblick.
00:34:02: und jetzt habe ich eine Frage die mich sehr sehr umtreibt und die ich total wichtig finde.
00:34:07: ich hab schon darüber gesprochen dass Bindung dieses Wen vertraue ich?
00:34:12: Verlässlichkeit.
00:34:15: Korregulationen, Grundgefühl von Sicherheit, Bedürfslöffelungen
00:34:19: usw.,
00:34:19: dass das zum Urvertrauen dazugehört.
00:34:22: und jetzt kann man sich mal fragen Kann man urvertrauen und die ersten Bindungserfahrung, die ein Hund macht gleich setzen?
00:34:31: Und wie so oft gibt es einen Ja hin als Antwort Die Begriffe hängen wirklich eng zusammen beschreiben aber unterschiedliche Konzepte.
00:34:40: also beim urvertauen geht es um ein grundlegendes inneres Gefühl von Sicherheit.
00:34:46: Die Welt ist grundsätzlich sicher, meine Bedürfnisse dürfen da sein ich bin willkommen und ich kann mich auf andere verlassen.
00:34:55: das ist dieses was ich schon sagte.
00:34:57: Erik Ericsson Entwicklungspsychologie.
00:35:01: der beschreibt also die erste Entwicklungsaufgabe eines Lebewesen was auf diese welt kommt als Urvertrauen versus Urmisstrauen.
00:35:09: Und wenn wir uns jetzt die Bindung, das ist sozusagen ein Step weiter.
00:35:13: Ein Step höher.
00:35:16: Anschauen dann ist es die Qualität der Beziehung zwischen einem Welpen oder einem Kind und der Bezugspersonen im Normalfall zuallererst die Mutter.
00:35:28: Das macht sich daran fest wie Bezugspersonen also wie die Mutter auf den Welpen reagiert feinfühlig in Sinne von okay ich spüre da ist eine Bedürfnis lerne auch als Bindungsgeber, beziehungsweise im Englischen würde man sagen Bonding.
00:35:46: Lerne ich zu erkennen was für ein Bedürfnis ist da wenn das Kind oder der Welpe und Hedgeman zeigt also sich bemüht eine Bindungfrage stellt und sozusagen eine Antwort von mir braucht in Sinne von Bedürfensterfüllung Feindfühligkeit und vor allen Dingen Zuverlässigkeit.
00:36:07: Es gibt die Bindungstheorie von John Bobby und Mary Angeworth.
00:36:10: Der ist schon ganz schön alt, die gibt es schon lange – das ist auch gut so!
00:36:15: Wir werden uns in der nächsten Zeit mit einem Podcast an euch wenden, wo wir uns mit meiner lieben Kollegin Bettina Mutschlau unterhalten, die sich sehr viel mit Bindung zwischen Mensch und Hund beschäftigt hat.
00:36:26: Darüber werden wir sprechen.
00:36:29: Aber erst einmal geht es darum, dass wir ja noch bei dieser Urvertrauensgeschichte sind.
00:36:33: Und hier geht es um die allererste Bindungserfahrung und die ist ich komme auf die Welt und da ist meine Hundemamma.
00:36:39: Wie schon sagt das sehr wichtig wie meine Hunde Mama auf mich reagiert.
00:36:44: also was für Erfahrungen mache Ich wenn ich als hund auf die welt komme?
00:36:50: habe ich eine feinfühlige verlässliche bezugs oder mutter Die spürt, was ich brauche.
00:36:57: Ich sag jetzt mal die Nerven an sich um all ihre kleinen Rakka zu kümmern.
00:37:02: Wie groß ist der Wurf?
00:37:03: Gab es irgendwelche traumatische Erfahrungen?
00:37:05: Das hätte natürlich Einfluss aber ganz zuallererst geht's bei der Bindung um diese Qualität der Beziehung zwischen dem Welpen und der Hundemutter.
00:37:13: das ist die erste Bindung, die sie haben.
00:37:15: Und das ist eben dieser Abhängigkeit.
00:37:19: wenn hundemama nicht es schafft sozusagen feinfühlig prompt und verlässlich im Sinne von nicht heute so, morgen anders.
00:37:29: Was weiß ich?
00:37:30: Heute ist Hund immer mal ausgeruht und hat genug gegessen und der geht es gut und am nächsten Tag hat sie irgendwie Stress mit ihren Menschen gehabt und mit einem anderen Hund, der da in der Hundegruppe ist und ist überfordert und reagiert eben nicht auf die Welpen oder schnappt ihr auch mal weg oder sowas in der Art.
00:37:48: Es gibt noch ganz, ganz viele andere Dinge die das beeinflussen können.
00:37:52: Also wenn da eine feinfühlige verlässliche Bindungsperson, also Hundemama ist dann fördert es das Urvertrauen.
00:38:00: Das ist ein Aspekt des Urvertraums.
00:38:03: und was bei diesen Bindungserfahrungen so wichtig ist dass die halt sozusagen so einen Programmschreiben für spätere Beziehungen.
00:38:16: Und wenn da ganz sicherer Erfahrungen gemacht wurden.
00:38:19: Es gibt viele Leute sprechen immer von guter Bindung oder schlechter Bindung, das würde ich so nicht sagen.
00:38:23: Das steht nicht in den Bindungstheorien.
00:38:26: Da wird von sicherer oder unsicherer Bündung oder disorganizierter Bindung gesprochen.
00:38:30: Aber wenn ich eine feinfüllige verlässliche Bindungserfahrung machen konnte ... In meiner allerersten Bindung von Hunde-Welpen zu Hundemamma sind die auch noch die anderen Welpen aber erst mal diese erste Verbindung sicher ist.
00:38:45: Das heißt, Wäbchen lernt wenn ich da etwas brauche.
00:38:50: Ich rede nicht von Willen sondern ich brauche etwas.
00:38:53: Mir ist kalt und habe Durst.
00:38:55: Ich habe Angst.
00:38:56: Ich bin alleine in meiner Wurfkiste in der Ecke und klapper so ein bisschen vor mich hin und Mama nimmt das wahr und kümmert sich.
00:39:03: Ich werde abgelegt, ich werde wieder herangeholt, ich werden wieder zum Wurf dazugefügt
00:39:07: usw.,
00:39:08: diese ganzen ersten Erfahrungen.
00:39:09: Ich sage jetzt mal in den ersten vier Wochen komplett abhängig von Mama.
00:39:15: Die können halt sind in der Wurfkiste, sie sind von der Ernährung durch die Mutter abhängigt und von der Fürsorge durch die Mutter abhängigen.
00:39:21: also Versorgung und Fürsage.
00:39:24: Und dabei wird dann klar wie extrem wichtig ist dass da verlässliche und feinfühlige und wirklich prompte Reaktionen stattfinden damit es eine sichere Bindung wird.
00:39:36: Sonst wird die Bindung unsicher.
00:39:38: Da werden wir uns dann in unserem Bindungs-Podcast noch genau darüber unterhalten, aber erst mal so viel.
00:39:42: An der Hundemamma hängt diese erste Beziehungserfahrung und die entsteht ja in den ersten vier Wochen.
00:39:51: mit sechs Wochen sind sie normalerweise also im Durchschnitt.
00:39:54: Ich weiß dass es unterschiedlich ist um das einige Mama, Hunde, Mütter auch ganz lange noch die Welpen trinken lassen andere zum das kürze.
00:40:02: Aber ich sage mal so ab vier Wochen im Normalfall würde man eigentlich zufüttern ein bisschen, dass man so langsam die Welpen an Futter gewöhnt.
00:40:11: Was weiß ich?
00:40:11: Da wird dann eben Rinderhacke füttert oder was auch immer und mit sechs Wochen sind viele Welpen dann so das sie halt auf feste Nahrung umsteigen komplett aber bis dahin.
00:40:23: also die sind natürlich psychisch immer noch abhängig und die brauchen immer noch Erwachsene, die sich um sie kümmern, die sie koregulieren, anderthalb.
00:40:31: So lange braucht einen Hund ungefähr Regulation zu lernen.
00:40:35: Aber in diesen ersten vier bis sechs Wochen ist es extremst wichtig, dass Hundemama das leisten kann und wenn Hundemaman das nicht leisten kann wir als Mensch die Hundemamma unterstützen.
00:40:46: Dass wir dafür sorgen, dass sie sich eine sicherer Erfahrung machen damit ich eine sichere Bindungsqualität entwickeln kann.
00:40:52: Und das ist etwas was Hund dann mitnimmt und das ist ein Teil von Ohrvertrauen.
00:40:57: Da gehören eben noch so ganz viele andere Sachen dazu.
00:41:01: was weiß ich, Immotionsregulation braucht etwas länger.
00:41:04: Resilienz zum Beispiel resultiert noch.
00:41:08: Resilience also die Fähigkeit mit Stressoren umzugehen und sie zu verarbeiten und eine Antwort auf Stressoren zu haben als es Falten anpassen zu können
00:41:15: usw.,
00:41:15: das ist Resiliens Und auch die hängt ganz stark davon ab welche Erfahrung Ich in meiner Bindung gemacht habe habe ich sozusagen, hab' ich Co-Regulation erfahren.
00:41:30: Das hat mir ja dann schon mal geholfen mit Stress umzugehen und ich hab darüber selbst Regulation gelernt und so weiter.
00:41:35: Also es hängen ganz viele Dinge hin mit Bindung zusammen und... ...es entwickelt sich aus, Bindung und ganz viel anderen Dingen eben insgesamt das Übervertrauen.
00:41:46: also man könnte im Prinzip sagen, Bindung beschreibt die Beziehungserfahrungen Die frühen wichtigen Beziehungserfahrungen.
00:41:53: bei Menschen ist das so die ersten drei Lebensjahre Pimal Daumen Das lässt sich nie auf den Tag und so Monat weiter festschreiben, aber so ungefähr.
00:42:03: Das sozusagen dann erstmal die Blaupause für spätere Beziehungen.
00:42:09: Und da sind es eben die ersten vier bis sechs Wochen, die erste Bindungserfahrung sind, die dann angewendet wird auf weitere ... Bindung beschreibt also die Beziehungserfahrungen, die ich mache und Urvertrauen beschreibt das innere Ergebnis.
00:42:24: Dass sich aus diesen Erfahrungen zusammen mit Temperament- und Lebenserfahrung, die dann kommen... Und ich rede jetzt nicht von einem zehnjährigen Hund sondern von den Hunden normalerweise am Anfang ihres Lebens.
00:42:35: Daraus entsteht dann Urvertrauen!
00:42:38: Und weißt du glaube ich dass wichtigste für uns ist oder vielleicht das Wichtigste für euch?
00:42:45: Bindung ist etwas.
00:42:46: Wir werden uns mit Bindung noch eingehend beschäftigen, wir werden uns Mit Selbstwirksamkeit, mit Resilienz und so weiter noch beschäftigen.
00:42:52: Aber was für euch glaube ich wichtig ist und was ich euch ans Herz legen möchte das sind Dinge die ihr noch beeinflussen könnt Wenn wir jemand also einen kleinen Hunde einer hundeperson vor uns haben Die eine Unsicherer bindung ein unseres bindungsmuster hat.
00:43:09: Das heißt da ist wenig vertrauen in die in die bindungs- oder bezugspersonen anfänglich Hundemama später Mensch, dann können wir durch sogenannte korrigierende Erfahrungen indem wir eben feinfühlig und verlässlich die Bedürfniserfüllung betreiben.
00:43:27: Dadurch können wir das Bindungsmuster verändern und entwickeln und man kann sichere Bindung lernen.
00:43:34: wodurch man nicht sichere bindung lernt ist leckerchen geben.
00:43:39: Ich sag jetzt mal Bindungspaziergänge machen, wo man dann irgendwelche Aktivitäten einstreut.
00:43:43: Die halt die sogenannte Bindung fördern sollen.
00:43:45: und Bindung hat auch nichts damit zu tun ob der Hund zwei Meter sich mehr als zwei Meter von mir weg traut oder nicht.
00:43:50: eine sichere Bindung bemerke ich beim Hund zum Beispiel dass der kleine Wäbel sich wenn er denn zu mir kommt sagt ja euch trau mich immer im Garten alles mögliche anzugucken und bin ganz lustig und fröhlich und wild dabei.
00:44:03: Ich vertraue darauf, dass ich nicht allein gelassen werde.
00:44:08: Dass jemand da ist, der mich genug liebt und sich um mich kümmert.
00:44:12: Also trau ich mir etwas zu?
00:44:15: Und er wird irgendwann wieder ankommt.
00:44:17: Viele Menschen haben das Gefühl, dass ihr Hund gut oder sicher gebunden ist, wenn er sich gar nicht wegtraut.
00:44:23: Das ist aber eher ein Zeichen von Unsicherheit, Verlustangst, auch wenig Urvertrauen.
00:44:28: Wir denken daran an Klammern.
00:44:29: Kontrollierendes Verhalten ist ein Zeichn von Mangeln im Urvertauen Unsicheren Bindung, weil dann habe ich Angst dass mir die Bindungspersonen abhanden kommt.
00:44:41: In einer sicheren Binnung hab' ich das Gefühl ja wow da kann ja gar nichts passieren!
00:44:44: Ich werde geliebt und es wird auf mich geachtet.
00:44:47: also traue ich mich was.
00:44:48: und im Notfall würde mich hier schon meinen Mensch retten oder der andere Hund oder was auch immer.
00:44:53: Und das ist etwas...sichere Bindung ist nicht gekennzeichnet durch kurze Stands durch extrem viel Nähe sondern durch Vertrauen und dadurch, dass man erkennt das der Hund weiß, dass wir da sind.
00:45:07: Und dass wir kommen und dass wir uns sorgen beziehungsweise versorgen und fürsorgen.
00:45:16: Genauso wie ich Bindung beeinflussen kann durch korrigierende Bindungserfahrung, kann ich auch das große ganze Uhr vertrauen was ja nochmal fetter ist.
00:45:25: Da gehört die Bindung zwar mit rein aber eben noch andere Dinge.
00:45:29: Auch das Unter anderem durch korrigierende Bindungserfahrung, aber auch andere Geschichten.
00:45:33: Da muss ich gucken wo hat es gefehlt?
00:45:36: Wie finde ich heraus was gefehltert warum es zu so wenig Urvertrauen gekommen ist?
00:45:41: Aber Ich kann damit noch etwas tun Was wir nicht tun dürfen.
00:45:46: Bitte seid nicht ungeduldig und bitte fällt nicht drauf herein wenn euch irgendjemand irgendwo anbietet.
00:45:51: Du musst nur das und dass machen und das am besten dreimal am tag.
00:45:54: Dann wird es eine super bindung.
00:45:56: also gute bindung und des übertragen hast du absolut wieder sondern das ist ein Prozess, der sich aus eurer Beziehung ergibt.
00:46:03: Der sich aus ihrer Bedürfnis-Erfüllung des Hundes nicht sein will, sondern seine Bedürfenste werden feinfühlig und verlässlich erfüllt – das ist für die Bindung gut!
00:46:12: Und das auch fürs Urvertrauengut.
00:46:14: Wenn ihr mit eurem Hund in die Welt geht, um den Hund ermöglicht, die Welt kennenzulernen, wenn er denn möchte... Ihr seid Vorbild, ihr seid Anleitung, aber auch das Backup und ihr seid diejenigen, die dafür sorgen, wenn euer Hund nein sagt?
00:46:28: dann darf euren Nein sagen.
00:46:29: Weil nur aus einem, ich darf Nein sagen wird ein Ich möchte Ja sagen und ich möchte ja zum Leben sagen und Ich möchte ja Zum Vertrauen sagen.
00:46:38: das geht nur wenn ich auch Nein sagen darf.
00:46:41: Und unsere Aufgabe ist dieses Nein sagen zu gewähren und dafür zu sorgen dass sich keiner darüber hinweg setzt egal die Familie nicht der Chef nicht egal was.
00:46:53: Wir sind zuständig für Bindung und für Urvertrauen und für korrigierende Erfahrungen im Allgemeinen und Speziellen.
00:47:00: Also letztendlich mal wieder unsere geliebte Bedürfniserfüllung!
00:47:05: Ich weiß, dass das ein Riesenbrocken ist die Sache mit dem Ohrvertrauen aber irgendwann müssen wir ja daran.
00:47:09: deswegen habe ich jetzt mal angefangen.
00:47:11: Wir werden uns mit der Bindung noch intensiver beschäftigen Aber auch mit ganz vielen anderen Themen Und werden alles zum Thema Ohr vertrauen bisschen ausbauen ganz viel darüber sprechen beziehungsweise ich spreche darüber und ich freue mich natürlich mega wenn ihr irgendwie Kommentare schreibt, wenn ihr Erfahrungen beitragt.
00:47:30: Wenn ihr euch irgendwie meldet dazu.
00:47:33: Es ist immer schön wenn ich Nachrichten bekomme.
00:47:34: Ich freu mich sehr darüber Und es ist auch mega spannend weil ich habe zwar schon relativ viele Tunden erlebt aber ich lerne ja auch jeden Tag weiter und neu.
00:47:43: Wir werden das noch feiner auffuzzeln und wir werden sicherlich darüber sprechen was du genau für deinen Hund tun kannst damit das alles leichter wird und damit es bedürfniserfüllter, zufriedener und entspannter und offener und fröhlicher und freutvoller wird für euch beide.
00:48:04: Und bevor ich mich verabschiede möchte ich noch eine Einladung in eigener Sache aussprechen.
00:48:09: Ich habe das am Anfang schon mal angedeutet aber ich sage es jetzt nochmal anfangs September starten unsere beiden Ausbildungen und die Anmeldephase geht jetzt wirklich wirklich in die letzte Runde.
00:48:19: Unsere einjährige Online-Basisausbildung richtet sich an Hundehalterinnen und Hunderhalter, die fundiertes Wissen erwerben.
00:48:26: Und den eigenen Hund so wie das eigene Mensch und Team besser verstehen möchten.
00:48:30: Da geht es darum... Das sind Online-Vorträge, die euch anhören können.
00:48:35: Die könnt ihr euch x mal anhören!
00:48:36: Da geht's darum, dass ihr euch hinterfragen könnt.
00:48:40: Wie ist denn das bei mir eigentlich?
00:48:41: Und da gibt es dann auch Q&A Sessions, dass man Fragen stellen kann usw.. Das ist ziemlich kompakt Und es ist aber wirklich für dich und deinen Hund.
00:48:50: Wenn du darüber hinaus auch andere Menschhund-Teams kompetent anleiten und begleiten möchtest, dann wäre unsere zweijährige Kynagogik Beraterausbildung der umfassendere Weg.
00:49:01: Die verbindet diese Online-Theorie mit intensiver Praxis vor Ort und beschäftigt sich tief gehen mit bedürfnisorientierter Hundehaltung, aber eben auch Psychologie und der Menschenhundbeziehungen im speziellen und Allgemeinen usw.. Da sind auch so Themen wie Trauma drin, Bindung drinnen und so.
00:49:19: Da könnt ihr gerne mal auf unserer Website gucken was euch da alles erwarten würde.
00:49:24: Und diese Ausbildung passt aber auch zu dir wenn du noch kein fertiges brufliches Ziel hast und einfach umfassend lernen möchtest.
00:49:30: und ja... Mal schauen möchte es wo ich dich hin treibe!
00:49:33: Sie haben immer wieder Teilnehmerinnen und Absolventinnen dabei, die am Anfang gesagt haben ja ich will gar nichts damit machen das nur für mich.
00:49:40: Wo dann aber im Laufe der Zeit etwas entsteht und wo man dann merkt okay der Mensch findet seinen oder ihren Weg in Richtung Hund.
00:49:48: also dass ist viel viel viel sehr intensiv.
00:49:53: und auch diese Präsenziminare die es hier gibt sind halt immer intensiv mit echten Kunden.
00:50:01: Und wenn du dazu noch mehr Informationen haben möchtest, dann kannst du auf kino-rohich.de gucken und wenn du dir unsicher bist welcher Ausbildung zu dir genau passt.
00:50:12: meldet dich gerne persönlich bei uns.
00:50:13: also ihr könnt gerne Mail schreiben oder uns auf anderen Wege kontraktieren und wenn dir dieser Podcast gefallen hat dann abonniere ihn gern und teile ihnen mit seinen Hundefreundinnen.
00:50:23: viel uns weiter und lasse einen Feedback oder Like da Du findest ihn überall dort wo man Podcast hören kann.
00:50:29: Bis zum nächsten Mal deine Karin.
00:50:33: Was Hunde wirklich brauchen, der Kynagogik-Podcast mit Karin Jansen.
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