Hunde in Gruppenhaltung

Shownotes

Hunde in Gruppenhaltung – Zwischen Bereicherung, Eigendynamik und Verantwortung

In dieser Folge spricht Karin Jansen darüber, warum Gruppenhaltung für Hunde eine große Bereicherung sein kann – und weshalb sie zugleich Beziehungen, Erziehung und den Alltag deutlich anspruchsvoller machen kann.

Sie zeigt, wie Gruppenzusammensetzung, Alter, Geschlecht, Persönlichkeit und individuelle Bedürfnisse das Zusammenleben beeinflussen – und warum klare Regeln, eine sorgfältige Zusammenführung und die verantwortungsvolle Führung durch den Menschen entscheidend dafür sind, ob aus mehreren Hunden eine stabile Gruppe entsteht.

Du erfährst:

  • welche Chancen und Herausforderungen die Gruppenhaltung mit sich bringt
  • worauf es bei der Zusammensetzung einer Hundegruppe ankommt
  • welche Phasen eine neu entstehende Gruppe durchläuft
  • und wie Menschen Beziehungen, Ressourcen und Konflikte sinnvoll moderieren können

Kernfragen:

  • Welche Hunde passen wirklich gut zusammen?
  • Wie verändert ein weiterer Hund das bestehende Beziehungsgefüge?
  • Welche Rolle sollte der Mensch innerhalb der Gruppe übernehmen?
  • Und wann entsteht aus mehreren Hunden eine stabile, vertrauensvolle Gemeinschaft?

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:01: Ein herzliches Moin vom Deich.

00:00:08: Ich freue mich sehr, dass du dabei bist!

00:00:29: Nur aus gelebter Erfahrung, fundiertem Wissen und einer offenen wohlwollenden Haltung kann wahre Kompetenz entstehen.

00:00:36: Ich bin fest davon überzeugt dass wir gemeinsam die Welt unserer Hunde noch zufriedener, erfüllternd entspannter machen können!

00:00:42: Heute werden wir uns mit dem außerordentlich spannenden und umfangreichen Thema Hunde in Gruppenhaltung zwischen Bereicherung, Eigendynamik und Verantwortung beschäftigen.

00:00:54: Lähn Euch zurück, spitz die Ohren und lasst uns beginnen... Ich möchte gleich mit der Bereicherung beginnen.

00:01:01: Mit der Frage danach, was bringt es denn eigentlich, Hunde in Gruppen zu halten?

00:01:05: Also mehr als ein Hund zu halten.

00:01:09: Eigentlich ist eine Gruppe auch so richtig doll-Gruppe erst ab drei.

00:01:12: Aber wir gehen schon mal von zwei Hunden als Gruppe aus und da lässt sich ganz zuerst sagen das Gruppenhaltung natürlich die natürliche Lebensform von Hunden ist.

00:01:22: Das heißt Hunde gibt es ohne uns Menschen eigentlich nicht allein, sondern die sind immer in einer sozialen Gruppe zusammen.

00:01:30: Und das ist ihre natürliche Lebensform und auch wir Menschen sind ja sozial lebende Tiere.

00:01:36: Wir können das gut nachvollziehen und es ist sicherlich auch eine der Gründe warum wir so gut zusammen passen dass wir beide in sozialen gruppen leben und sie haben eine bestimmte Organisation und die haben eine bestimmte Struktur und sehr häufig ist die familienartig usw.

00:01:50: Das ist eben auch für Hunde die natürliche Lebensform.

00:01:54: Und man muss ja ganz, ganz ehrlich sagen.

00:01:57: Wir Menschen können die Qualität des Zusammenlebens mit einem Hund für einen Hund niemals zu hundert Prozent ersetzen.

00:02:05: Wir können nicht so rennen oder so toben und nicht nachvollziehen was die da riechen.

00:02:09: Wir sind in so vielen Punkten wirklich nicht grundlegend anders aber wir kommunizieren irgendwo doch ein bisschen anders.

00:02:17: Wir verlassen uns auf Worte und haben doch viel gemeinsam nicht teilen können.

00:02:24: und das heißt nicht, dass wir schlechte Sozialpartner wären.

00:02:27: Das gar nicht!

00:02:27: Wir können etwas anderes anbieten.

00:02:30: aber es ist eben sehr schön wenn man in einer gemischten Gruppe aus Menschen und Hunden lebt, dass für einen Hund eben beides abgebildet ist einmal dieses Zusammenleben mit den Artgenossen ein gewisses Verständnis für was riecht wo wie empfindet man die Welt?

00:02:45: Was sind so... Ja dieses mal losrennen können, was wir einfach tempormäßig gar nicht mithalten können und solche Geschichten.

00:02:52: Und diese Fürsorge und natürlich auch Versorgung die wir den Hunden anbieten können also das innige Zusammensein und die Sicherheit in der Versorgungen ist eben etwas was nur wir so anbieden können.

00:03:04: Und für uns Menschen bedeutet mehr als einen Hund zu halten auch, dass wir natürlich unglaublich viele Möglichkeiten haben.

00:03:11: Zu beobachten und zu lernen wie die Hunde so kommunizieren und wie sie sich gegenseitig ihre Bedürfnisse kundtun und welche Formen oder welches Bindungsschmuster die entwickeln usw.

00:03:24: Also wir können ganz viel lernen und unseren Hund sicherlich noch tiefer und besser verstehen, Im Normalfall dazu ist ein jetzt Hunde haben einen Päckchen, was sie mitbringen in diese gemischte Menschengruppe.

00:03:43: Aber normalerweise ist es so das Hunde miteinander natürlich auch nochmal andere soziale Kompetenzen entwickeln können... ...als Sie das nur mit Menschen tun.

00:03:53: und das sind definitiv Vorteile.

00:03:56: also das ist der Aspekt der Bereicherung.

00:03:59: Es gibt aber auch Nachteile Ja und das ist dann Vielleicht ein bisschen die Sache mit der Eigendynamik.

00:04:06: Also Beziehungs- und Erziehungsprobleme werden ganz schnell offensichtlich, wo ich vielleicht mit einem Hund fünf noch mal gerade sein lassen kann und sagen, her Gott!

00:04:16: So wild ist das jetzt auch nicht wenn er mal vom Tisch und mal Nöfe von meinem Teller was bekommt oder wie stört es auch nicht?

00:04:26: Ich weiß sehr aufdringlich bei Besuch weil es einer und groß ist aber auch nicht und macht schon alles nix.

00:04:31: Aber wenn es mehrere sind Dann funktioniert es nicht.

00:04:34: Und das ist natürlich so, wenn ich jetzt sage Beziehungs- und Erziehungsprobleme dann heißt es natürlich nicht dass jetzt alles ein Problem ist aber so Sachen wie es mal so und mal so zu machen und das nicht konsistent Das ist dann schwierig weil die Hunde sich natürlich anschauen Wie gehe ich als Mensch mit dem jeweils anderen Hund um?

00:04:59: Und darüber machen die sich ein Bild natürlich vom anderen Hund, aber eben auch von mir und wie ich vielleicht Probleme löse oder wie nachvollziehbar fair und klar euch Grenzensätze.

00:05:09: Wie ich dafür sorge dass jeder Hund seine Bedürfnisse erfüllt bekommt

00:05:14: etc.,

00:05:15: das ist schon etwas wo sie sich daran orientieren können was ich denn mit dem Anderen so tue.

00:05:21: und das wird sehr genau beobachtet Und wir haben sehr häufig, und das kann auch zum Nachteil gereichen.

00:05:28: Das ist dann wieder unter dem Aspekt der Eigentynamik eine stärker Abgrenzung der zu mir gehörenden Hundegruppe nach außen.

00:05:36: Man könnte jetzt mal sagen, wir können so ein bisschen ja ich sage mal fremdenfeindlich werden.

00:05:41: in dem Sinne okay Wir sind jetzt eine eine funktionierende Gruppe und andere die dazukommen sind erstmal nicht so sehr erwünscht In Natura, wenn Hunde untereinander leben würden, würden die miteinander einen Territorium besetzen und würden da eben auch keine fremde Gruppe einfach so reinlassen.

00:06:00: Und das ist natürlich so, dass von in der Erfahrung jetzt sind wir mehrere und wir sind stark miteinander, können gut miteinander, haben gleiche Bedürfnisse und wir würden Probleme auf eine sehr ähnliche Art und Weise lösen.

00:06:13: anders als unser Mensch kann dann natürlich eine Dynamik entstehen Zumindest von uns verlangt, dass wir sehr genau gucken wehen beeinflussen wieder wie etc.

00:06:25: und da sollten wir uns vorab mit beschäftigen.

00:06:27: was tun wir denn wenn usw.

00:06:30: Und was einfach so ist der Mensch kann sich tatsächlich zum futterautomaten und chauffeur degradieren lassen wenn die so richtig miteinander sich einig sind und wir als mensch eben nicht in Erziehung und in die Beziehung investieren.

00:06:47: Und uns das so ein bisschen entgleitet, aber wir sind ja alle uns dessen sehr bewusst was wir da zu tun wollen.

00:06:53: von daher ist es so an dem natürlich entgegenwirken kann.

00:06:57: ich würde nur grundsätzlich sagen wenn ich mit einem Hund es manchmal schwer habe und mir nicht bewusst ist was sich damit tun könnte oder woran es liegt etc.

00:07:07: dann ist es vielleicht nicht der Zeitpunkt mehr einen zweiten Hundert zu zohlen.

00:07:13: Ja gut, wenn meine vielleicht drei Hunde morgens auf der Matte stehen und sagen es ist sieben Uhr jetzt muss der Futtern abgefüllt werden.

00:07:19: Und anschließend darfst du mit uns gassi gehen und ansonsten haben wir hier ziemlich viel Spaß miteinander.

00:07:24: Wenn wir das so verbesetzen während du am schreibtest und arbeitest dann ist es vielleicht etwas was dann ein herrliches Miteinander für die hunde ist.

00:07:32: aber wir wünschen uns natürlich auch dass es eine Kooperation und einen Wir-Gefühl für uns also mit uns Menschen eben auch gibt.

00:07:41: Ja, das erst mal vorab.

00:07:42: Wir haben also einen Teil, ein Aspekt der Bereicherung, also Vorteile der Mehrhundhaltung oder Gruppenhaltung und wir haben Nachteile beziehungsweise einen hohen Aspekt Der Eigendynamik die das Ganze annehmen kann.

00:07:55: wenn wir Nicht in der Lage oder nicht Willen sind Grenzen zu setzen und aktiv in diese Gruppe einzubringen, wenn wir die sozusagen betrachten wollen uns daran freuen wollen aber keinen Einfluss nehmen dann könnte es sein dass dieser eigene Dynamik dann manchmal sehr stark wird und uns vor Probleme stellt.

00:08:15: Dann können wir als nächstes die Gruppenzusammensetzung anschauen.

00:08:20: ist ganz zuerst zu sagen das wir also es gibt Menschen die wollen unbedingt ein Dackel und eine Dokument miteinander halten weil das ist so lustig.

00:08:27: Ich habe jetzt gegen Dackel und ich habe schon gar nichts gegen Doggen.

00:08:30: Aber es könnte sein, dass das vielleicht in der Kommunikation oder in den Bedürfnissen der Hunde oder auch in dem Miteinander der Hünde im Kontakt schwierig sein könnte.

00:08:41: Das muss nicht sein aber es wäre jetzt nicht die erste Konstellation, die ich mir aussuchen würde.

00:08:46: Ich würde immer schauen, dass ich Hunde habe, die eine ähnliche Kommunikion haben wenn ich sie miteinander leben lassen möchte und wo die Bedürfnisse ähnlich sind.

00:08:57: Das heißt nicht, dass das andere nicht geht aber es ist so wenn ich jetzt einen Hund habe zum Beispiel der extrem stark territorial veranlagt ist und ich habe ein Hund der das gar nicht gar nicht ist dann ist es so dass der eine überhaupt nicht versteht warum der andere so naiv Kindlich und gutgläubig ist und alles irgendwie okay findet.

00:09:17: Und jeden Besucher reinlassen würde, mit jedem Hund Kontakt aufnehmen würde oder oder.

00:09:22: Das kann für beide Seiten, für den der sehr territorial ist und sehr regulierend mit seiner Umwelt umgehen würde.

00:09:30: Kann das sehr schwierig sein?

00:09:32: Es kann aber auch sehr schwer sein für den anderen weil er vielleicht von dem ernsthaften territorial veranlagten Hund einfach immer missverstanden wird und da geht dann die Leichtigkeit verloren.

00:09:43: Ich erinnere mich an eine Situation, die aus meiner Hamburger Zeit noch, also ganz viele Jahre her, bestimmt zwanzig Jahre, da hatte ein Herr eine Kassische auf Tchaka Hündin und einen großen französischen Laufhund Der Kaukasische Aufsaker seines Zeichen Zersensschutzhund, also extrem ernsthaft territorial immer am aufpassen.

00:10:06: Immer ja ich sage jetzt mal mit so einem ernsthaften Blick auf die Welt und jetzt auch nicht so unglaublich kontaktfreulich.

00:10:14: und dazu dann der damals junge Rüde der große französische Laufhund als ein Mäutehund dem es gar nicht genug kunde sein konnten der bei jedem mal vorbeischauen wollte der irgendwie überhaupt nicht territorial veranlagt war.

00:10:27: und die beiden waren wirklich Die haben zusammen in einem Haus gelebt.

00:10:32: Aber das war wirklich wie Mensch und Marsmensch oder so was.

00:10:36: Da gab es keine Verstehen, da gab es eine Verständigung im Sinne von du mir nichts und ich dir nicht.

00:10:43: Das wird dann irgendwann klar weil die auf Tchaikowhunde natürlich gesagt hat kommt kleiner nerv mich nicht.

00:10:48: aber grundsätzlich ist es für Hunde natürlich viel erfreulicher wenn sie jemand zu tun haben der eine ähnliche Bedürfnislage hat und ähnlich kommuniziert.

00:11:00: Und das ist eben etwas, also der Laufhund, der kommuniziert recht körperlich.

00:11:07: Also er hat jetzt nicht die feinste Mimik.

00:11:09: und beim Aufschalker so wenn der dann mal eine Lefze ein bisschen hebt und einen Zahnblitzen lässt, ist das schon die letzte Warnung?

00:11:17: Er hat eine ganz feine Mimiken, sehr reduzierte Kommunikationen.

00:11:20: und wenn ich das dann zum Zweiten zusammenkomme, wo der eine mehr Ich repel hier mal rum und ich bin dann mal da, kommuniziert in der Andere halt ganz reduziert.

00:11:30: Dann gibt es immer wieder

00:11:31: Missverständnisse.".

00:11:32: Und das dauert lange oder ist sehr psychisch und oder körperlich schmerzhaft.

00:11:37: miteinander ins Verständigung zu kommen?

00:11:40: Das finde ich schade!

00:11:41: Also ich würde für die Gruppenzusammensetzung empfehlen sich ungefähr ähnlich kommunizierende und in der Bedürfnislage ähnlich ihr Wunde anzuschaffen damit sie miteinander können.

00:11:54: Und das heißt nicht, dass man jetzt nur Border Collies mit Border Collie halten sollte.

00:11:58: Aber wenn ich zum Beispiel einen so hypersensiblen Hütehund habe dann wäre es für den Hund sicherlich einfacher, wenn da ein ähnlich veranlagter Hund also vielleicht auch ein Hüthehund dazu kommt.

00:12:11: Ich könnte von der Sensibilität hier vielleicht auch einen Vorstihund dazunehmen.

00:12:14: Dann hab' ich aber einen Hund, der extrem ja ich sage mal extrem jaglich veranlagt ist und extrem für alle Reize offen ist, nämlich den Vorsteh-Hund und einen Hund der extremst auf Bewegungsreize reagiert.

00:12:28: Und es könnte sein dass der Border Collider irgendwann anfängt den Wischler zu hüten als Beispiel.

00:12:37: Währenddessen ich sage jetzt mal Wischlern und Pointer oder Wischleunterskurser oder wäre dann aus meiner Sicht etwas einfacher Aber natürlich ist das jedem überlassen, aber zumindest kommunikationsfähig.

00:12:48: miteinander sollten Design oder ähnliche Bedürfnisse haben.

00:12:52: Ja ein zweiter Punkt in der Gruppenzusammensetzung auf die ich achten kann ist so etwas wie die Hierarchie in der gruppe und ob die Tiere in irgendeiner Form verwandt sind im Sinne von dass sich einer für den anderen verantwortlich fühlt in der Rolle der Mutter oder des Vaters.

00:13:09: Dazu kann man erst mal sagen, dass männliche und weibliche Tiere getrennte Hierarchien haben.

00:13:14: Das heißt wenn ich einen Rüden zu mir nehme und eine Hünde dann ist es nicht so das einer der Alpha ist sozusagen sondern die bilden erstmal ein Paar.

00:13:23: Innerhalb dieses Paars gibt es dann ein Leittier also einen Teil der mehr Entscheidungen trifft, der etwas mehr Verantwortung trägt aber das Gegengeschlechtetier ist dann im Normalfall Partner dazu.

00:13:38: Wenn ich nun aber zum Beispiel zwei Rüden habe, dann kann es sein dass die um in dieser Hierarchie, um die die Rangfolge In Konkurrenz geraten.

00:13:48: Es kann auch sein das sie in der also auch wir Menschen gehören ja für die Hunde in diese Hierarchien Geschlechter getrennt dazu.

00:13:55: Das ist so!

00:13:56: Die haben den gleichen Hormone und schon wissen ob wir Männlein oder Weiblein sind.

00:13:59: Und es könnte dann sein dass sich zum Beispiel wenn ich jetzt Zwei Rüde habe es gibt einen ein Freuchen und einem Herrchen dazu völlig bescheuerte Worte.

00:14:08: Aber egal, also es ist ein Mann oder eine Frau menschlicher Art Leben mit diesen beiden Rüden, dann könnte es sein dass die sich in Konkurrenz zu dem Mann des Hauses sehen.

00:14:20: Es könnte auch sein das sie sich als Söhne verstehen.

00:14:21: Das wäre dann praktischer und einfacher.

00:14:24: aber es ist grundsätzlich so, dass es sich sozusagen eine Hierarchie einer Rangfolge Sagen wir folge in dem wer verantwortlich für was ist ergibt und das ist dann nach Geschlechtern getrennt.

00:14:40: Und es bedeutet sehr oft dass wir sehen, dass hunde sich anschauen, wie ihr gleichgeschlechtlicher menschlicher Partner eine Rolle füllt.

00:14:51: Also eine Rolle die Verantwortung trägt und für Sicherheit sorgt oder ob der Mensch das eben nicht kann?

00:14:57: Dann würde der Hund das übernehmen und wenn wir dann davon zwei Hunde haben, die noch sehr ähnlich sind, dann könnte das in einer Konkurrenzsituation ausarten und das kann sehr anstrengend für alle Beteiligten sein.

00:15:11: Wir haben im Prinzip Am einfachsten wäre es sicherlich, wenn man es leicht haben möchte mit dem Thema Zugehörigkeit und die Identifikation.

00:15:24: Dann ist das sozusagen das Einfachste, wenn ich mir ein Gegenüber, also sozusagen ein gegengeschlechtliches Pärchen halten würde.

00:15:33: Da kann es tatsächlich sein dass die leicht dazu vor Gesellschaften sind, die sagen ja gut eine nette Hunde dazu ist ja toll der Rüde findet das prima weil er sagt okay ist für mich eine Bereicherung.

00:15:45: Dann könnte es aber zum Beispiel sein, dass die Hündin den Rüden dazu anstattet, dass er seine Männlichkeit beweisen muss und das aus einem relativ entspannten Rüde dann ein Hund wird der eher ein bisschen stärker auftritt und sozusagen seiner Hunde Liebe beweisen mußt ,dass er ein ganzer Kerl ist und dass er auf die Welpen, die sie vielleicht haben wollen würden wahrscheinlich ja nicht dürfen, aber haben wollen würden aufpassen könnte etc.

00:16:09: Und es gibt richtig Situationen wo Hündinnen Rüden anstacheln ich kenne das von uns.

00:16:15: da ist so dass Ava immer mal also wenn Wim nicht da ist, wenn der mit mir zum Seminar ist, ist sie viel stiller und wenn er da ist dann macht sich einmal Buf und dann fängt er an zu pälen.

00:16:25: Er weiß überhaupt nicht worum's geht Aber Sie hat ja gesagt Es ist was los und dann macht er das.

00:16:30: Dann erfüllt er seine Rolle als der Mann an ihrer Seite und trägt der Verantwortung Obwohl er keine Ahnung hat, worum es eigentlich geht.

00:16:37: Und das ist etwas da darf man sich dann natürlich einmischen.

00:16:40: also diese diese Hierarchie und die Geschlechterkonstellationen können sehr sehr spannend sein.

00:16:46: Gleichgeschlechtlichwunde können natürlich leichter Konkurrenten sein aber sie können auch wenn dass Wenn die nicht zu ähnlich sind in der Kommunikation bedürfnislage ähnlich aber in ihrer Persönlichkeit Nicht zu ähnlich und nicht zu also nicht absolut gleich alt.

00:17:03: Dann kann sich daraus eine wunderbare Freundschaft oder sogar ein väterliches oder Eltern älterliches verhältnis entwickeln.

00:17:11: Wir haben zum beispiel unsere älteste hunde Dame die Die jam.

00:17:15: die ist jetzt zwölf und lüß es gerade einen ja Und die beiden spielen ganz toll miteinander.

00:17:20: das ist auch eine völlig klare geschichte.

00:17:21: die ur oma.

00:17:22: sie ist tatsächlich die ur Oma spielt mit ihrer ur enkelin.

00:17:25: Manchmal spielt der Großonkel, also Wim spielt er noch mit.

00:17:29: Das gibt es.

00:17:29: aber diese beiden, diese ganz klare Situationen die alte erfahrene Hündin, die dann so richtig nochmal ja locker lässt und richtig will spielt... Also sie rennt nicht mehr so viel, das machen sie häufig drinnen, aber das ist dann ein richtiges Raufespiel.

00:17:44: Das genießen die beiden sehr.

00:17:45: manchmal beißen sich auch nur so bisschen in die Köpfe ganz zart, aber es ist sehr vertrauensvoll und ist sehr klar wer da welche Rolle hat.

00:17:54: weil diese älteren Hühnen mit dieser ganzen jungen Hühnern, die hat sie einfach aufwachsen sehen und sind da so miteinander reingewachsen und das ist ja sehr schön.

00:18:02: Und die müssen sich auch nichts gegenseitig beweisen, weil die Situation sehr klar ist.

00:18:07: Es könnte sein, dass wenn die kleine Lüse dann irgendwann erwachsen ist.

00:18:11: Dass sie dann zu Jammer sagt Mensch jetzt nehme ich mal ein bisschen zurück Dann ist Jam aber noch zwei Jahre älter und dann würde ich sagen okay Ich muss hier meine Position nicht behaupten Aber das ist zwischen den beiden so wunderbar klar.

00:18:22: Also auch gleich geschlechtliche Paarungen können ganz gut funktionieren Wenn die nicht zu ähnlich sind Und wenn ansonsten der Mensch eben auch in der Lage ist, das sehr gut zu managen und den Kontakt zu moderieren.

00:18:35: Und zu gewährleisten, dass jeder seine Bedürfnisse befriedigt bekommt.

00:18:39: Das schauen wir uns aber noch an.

00:18:41: aus diesem Beispiel wird klar, dass so eine Alterstruktur ein wesentlicher Faktor ist.

00:18:47: also was ich nicht empfehlen würde verlockend der Gedanke auch sein mag ist sich Wurfgeschwister anzuschaffen.

00:18:55: Die sind natürlich dann wunderbar damit beschäftigt, sich miteinander zu beschäftigen Aber da dazwischen zu kommen und bei beiden Grenzen zu setzen und immer dafür zu sorgen, dass das anständige Bedürfnisse erfüllt sind.

00:19:07: Und zwar auch die Bedürfenste nach Autonomie, auch die bedürfnissen danach zur Ruhe zu kommen

00:19:12: etc.,

00:19:12: Das ist bei zwei Hunden, die Geschwister sind und miteinander aufwachsen viel, viel anstrengender.

00:19:19: als wenn ich eine Alterstruktur habe in der es eben einen älteren, ich sag jetzt mal vernünftigen Hund gibt mit dem mich schon ganz viel erreicht habe im Sinne von, wir sind uns einig.

00:19:29: Wir wissen wie der Hase läuft bzw.

00:19:31: wie er eben nicht läuft und dass man nicht

00:19:32: hinterherläuft.".

00:19:34: Und da gibt es eben Klarheit.

00:19:37: und da einen Jungen dazu zu holen ist deutlich leichter als sich Wurfgeschwister anzuschaffen auch wenn das ja verlockend ist weil die sich ja wunderbar miteinander beschäftigen können.

00:19:46: aber Es ist schwer dazwischenzukommen.

00:19:51: Also schön ist es wenn wir eine etwas gestaffelte Altersstruktur haben Wenn wir bei den Persönlichkeiten darauf achten können, dass es gibt so Hunde die haben eine gewisse erwachsene Art.

00:20:06: Die haben die Möglichkeit relativ souverän zu werden.

00:20:10: Es gibt Hunde, die sind eher kindlich infantil.

00:20:14: Da merkt man, die wollen eigentlich nicht in der ersten Reihe stehen.

00:20:17: Es gibt Tunnel sind sehr introvertiert und ganz viele andere Möglichkeiten oder Ausprägungen, die mit Persönlichkeit zu tun haben.

00:20:25: Und auch da sollte man zwar... Also wenn ich die Altersstruktur habe und in der Rasse und Typspezifität mir relativ sicher bin okay das passt dann wäre es schön, wenn ich zwei Rüden habe Ja, ich sage jetzt mal sehr klar Auftritt.

00:20:43: Der sich sehr produziert, der immer ... Ich sag halt die große Klappe hat.

00:20:48: Wenn ich mir in dem Wurf, den ich mehr anschaue und einen zweiten dazu holen, nicht genau so einen aussuche?

00:20:53: Sondern er dürfte vielleicht eher der etwas entspanntere ruhigere Zurückhaltendache sein, damit die beiden sich irgendwann streiten müssen.

00:21:02: Und das gilt natürlich für Rüden-und Hündinnen!

00:21:09: Dann kommen wir zu der Situation, was machen wir denn?

00:21:13: Also wo ist denn unsere Position in dieser neuen entstehenden Gruppe.

00:21:18: Und wenn wir uns einen Welpen dazu holen dann sollte es so sein dass wir die Ersatzelternrolle einnehmen und nicht nicht unsere Schwun, also unsere Hunde die schon da sind.

00:21:29: Das heißt nichts dass sie sich nicht einbringen dürfen.

00:21:32: das heißt nicht dass die nicht mit tun dürfen.

00:21:35: aber ich erkläre wer was darf wer was wann darf was wie gemacht wird etc.

00:21:40: und ich bin haupt verantwortlich.

00:21:42: natürlich ist es schön wenn da ein Spiel stattfindet.

00:21:44: Natürlich ist es Schön Wenn der kleine Hund am Vorbild der Großen lernen kann.

00:21:48: Aber Ich Bin letztendlich Die Person die erstens die Verantwortung trägt Und Zweitens die Entscheidung trifft Und was ich ganz wichtig finde, einfach nur noch mal so gesagt.

00:21:57: Das hatten wir schon beim Thema Tierschutz und wenn wir einen Hund aus dem Tierschutz zu uns nehmen oder einen Hund der schon erwachsen ist wie wir unsere Sämen zum Beispiel erst mit neun Jahren bekommen haben die brauchen keine Eltern.

00:22:11: Da geht es darum, Erwachsene zu integrieren in die Gruppe.

00:22:15: Die haben eine Idee wie das Leben läuft und was für sie wichtig ist.

00:22:19: Sie haben ihre Lebenserfahrung verursacht, dass sie auf eine bestimmte Art und Weise reagieren.

00:22:25: Und da sind wir dann eher jemanden der guckt, dass deren Grenzen gewahrt bleiben.

00:22:32: Und das für den neu dazugekommenen Hund genug Raum gibt, dass der sich auch zurückziehen kann.

00:22:37: Dass er sich sicher fühlt

00:22:38: etc.,

00:22:38: aber da bin ich eben nicht als Eltern in einer Elternrolle sozusagen und gerade unter dem Tierschutz haben häufig sogar Eigenverantwortlich gelebt.

00:22:50: die brauchen keinen Mitleid sondern die brauchen jemanden der in die Welt behutsam zeigt in der sie jetzt mit den anderen Hunden leben werden.

00:22:57: Da kann ich nur empfehlen immer auch mit dem Hund allein zu machen, nicht nur wenn es geht.

00:23:03: Es gibt Hunde die brauchen die anderen Hunde als Unterstützung.

00:23:06: Wenn sie jetzt gar nicht so eine positive Erlebnisswelt mit Menschen hatten dann sind die anderen hundes sehr unterstützend.

00:23:14: aber sonst würde ich immer empfehlen auch Dinge alleine zu tun Auch wenn ich an Wäben dazu nehme den lasse ich nichts ständig mit der Gruppe mitlaufen sondern er hat ganz viele erlebnisse mit mir.

00:23:22: allein damit klar wird, dass ich die Fürsorge und die Versorgung übernehme.

00:23:27: Und das sich die Verantwortung übernehmen und dass ich Entscheidungen treffe.

00:23:33: Das muss mein Hund erst mal verstehen.

00:23:34: Das muß ein erwachsener Hund der dazukommt verstehen aber natürlich auch einen Welpe.

00:23:44: Wenn sich das, was wir alle hoffen, so eine Freundschaft unter Hunden entwickelt, dann bedeutet es, dass jeder Hund seine eigene Entscheidung treffen kann und man sich wohlwollend raumlässt.

00:23:55: Und ... Das ist tatsächlich so... Es gibt Hunde, die liegen wahnsinnig gern mit anderen Hunden kontakt.

00:24:02: Andere wollen das nicht.

00:24:03: Wenn der Einhund sagt, du liegst aber mir ob du das willst oder nicht, dann ist das nicht wohlwohlend und keine Freundschaft.

00:24:10: Dann muss man dafür sorgen, dass das moderiert wird dass jeder Hund zu seinem Recht kommt.

00:24:16: D.h.,

00:24:16: derjenige, der lieber alleine liegen möchte oder der Rückzug braucht oder jemanden, der vielleicht auch besonders vielkörperliche Nähe von Menschen braucht, das der Hund sich bekommt und die anderen das akzeptieren und annehmen und dann nicht korrigierend

00:24:31: dazwischenfahren.".

00:24:33: Das fordert von uns Menschen viel und es fordert auch, dass wir uns die Hunde genau anschauen.

00:24:38: Und dass wir genau hingucken wer ist denn da eigentlich zu uns gekommen?

00:24:42: Und nicht weil Hund A so ist, ist Hund B auch so sondern von B kann komplett anders sein!

00:24:47: Ich habe vier KP's.

00:24:48: die sind alle vier komplett unterschiedlich und ich freue mich darüber.

00:24:52: das ist für mich sehr schön weil ich von jedem Hund noch was lerne wunderbar wahrnehmen kann und es genieße, dass die alle unterschiedliche Persönlichkeiten haben.

00:25:02: Aber das heißt eben auch jeder wird etwas anders in unser Leben integriert.

00:25:07: Jeder hat andere Rechte, jeder hat vielleicht auch andere Pflichten... ...und jeder hat andere Grenzen, die von allen gewahrt werden müssen.

00:25:16: So!

00:25:17: Und jetzt kommen wir zu einem ganz wichtigen Punkt.

00:25:19: ich möchte gerne etwas dazu sagen.

00:25:21: wie in welchen Phasen?

00:25:24: Also was passiert eigentlich so wenn Hunde zueinander gebracht werden.

00:25:28: Welche Phasen gibt es in diesem Miteinander?

00:25:31: ins Leben gehen oder sich in einer Gruppe zusammenfinden?

00:25:35: Und dann kann man am Anfang von der sogenannten Orientierungsphase sprechen, das ist erstmal so und das kenne ich von vielen Kunden die erzählen immer so dass die Hunde sich super gut integriert haben total dezent, da passiert gar nichts.

00:25:47: und nun sind die Hunden erst mal ein bisschen zurückhalten.

00:25:51: schauen sie sich also die neuen Hunde an was da eigentlich so rumrennt im Haus.

00:25:56: Die anderen zeigen, wie sie so sind und präsentieren sich einmal.

00:26:04: Bei dem der neu dazugekommen ist entsteht natürlich irgendwann das Bedürfnis sich in die Gruppe einzugliedern und vielleicht auch in irgendeine bestimmte Position zu kommen.

00:26:12: Aber dafür muss ich erstmal wissen was läuft denn da so?

00:26:14: wie geht das?

00:26:15: wer ist denn da?

00:26:16: wer hat welche Aufgaben?

00:26:17: wer hat welche Pflichten?

00:26:18: wer hat, welche Rechte?

00:26:19: wer hat Welche bedürfnisse?

00:26:21: wie wird kommuniziert wie es die ist die Moderation in der Gruppe?

00:26:25: übernimmt hier jemand irgendwie die Ordnung Das Grenzen setzen

00:26:28: etc.,

00:26:29: das muss ein Hund, der dazukommt erst mal lernen.

00:26:32: Und ich sage immer so nach zwei Monaten wissen die sie bleiben und aber es dauert mindestens einen Monat bis die schon bisschen so ankommen sind dass sie sagen so warte mal ich probiere jetzt mal so ganz langsam nicht hier so aktiver einzubringen.

00:26:46: Das wäre eine normale Entwicklung.

00:26:49: diese Orientierung schwarze ich sag halt mal so eins bei monate.

00:26:54: Und dabei ist es für uns Menschen ganz wichtig, dass wir das moderieren und dass die Rechte und alle eingehalten werden.

00:27:02: Dass klare Grenzen gesetzt werden und dass ich für alle Wunde der Geraden von Sicherheit bin.

00:27:07: Und es gibt natürlich aber auch Hunde, die irgendwo herkommen.

00:27:09: Die eine Biografie mitbringen, die eben nicht normal in Anführungszeichen ist sondern die belastet ist durch Traumanteil oder Ähnliches.

00:27:18: Die würden eventuell sich in dieser Orientierungsphase eben nicht zurückhaltend und stanziert zeigen, sondern sind vielleicht so in Aufregung und so fühlen sich so bedroht dass sie aversiv vorgehen würden.

00:27:31: Da muss ich natürlich noch viel genauer auf B-Grenzung setzen und denen zeigen, okay.

00:27:38: Hier wird dir nichts passieren.

00:27:39: die Gruppe ist erst mal getrennt man nähert sich so ganz langsam an.

00:27:43: das ist dann eine Orientierungsphase in der der neu dazugekommene Hund erstmal verstehen darf dass hier bestimmte Rechte für alle gelten und umgesetzt werden und dass es ganz klar ist dem neuen Hund keine Gefahr droht.

00:27:59: Und wenn ich eine dramatische Lebenserfahrung vorher gemacht habe und vielleicht von Hand zu Hand gegangen bin, im Tierheim war oder meine Geschwister verloren hab – oder, oder, dann gehe ich natürlich nicht unvorhergenommen in so eine neue Gruppe.

00:28:15: Da bin ich da als Mensch eben noch mehr gefragt dafür zu sorgen dass diese Erfahrung gut wird.

00:28:23: Ich sag jetzt mal, kleiner Krieg ausartet oder ähnliches.

00:28:26: Da ist es wichtig sich diese Zeit zu nehmen und sich ... ja, zu vergegenwärtigen dass der Hund, der aversiv reagiert, der vielleicht Aggression zeigt, der irgendwie alle anderen weg haben möchte

00:28:37: etc.,

00:28:38: das macht er nicht weil er es lustig findet sondern weil er sich bedroht fühlt, weil er Angst hat und weil er schlechte Erfahrungen gemacht hat.

00:28:44: Und so aufzutreten ist immer etwas, was derjenige nicht gerne tut.

00:28:48: Das heißt er braucht die Zeit und durch uns die Sicherheit um das nicht mehr tun zu müssen – und das kann da hohen!

00:28:54: Und das ist ganz wichtig.

00:28:56: also ich kann nur wie so oft empfehlen dass man sich in so einer Situation oder überhaupt wenn man ein Hund dazu holt vielleicht nochmal kinochologische Beratung von außen holt damit noch mal jemand von außendrauf guckt ja vielleicht objektiv sagen kann okay den Hund nämlich so und so war und dann nämlich das und das war.

00:29:12: und da ist es glaube ich so.

00:29:15: und Also wir haben jetzt die Orientierungsphase sozusagen in Anführungszeichen überstanden.

00:29:19: Man merkt so, ich sage mal, nach ein, zwei Monaten der Hund fängt an sich sicherer zu verhalten, probiert mal was

00:29:26: etc.,

00:29:27: und dann kommen wir so langsam Richtung der sogenannten Frustrationsphase.

00:29:31: Und da ist es so wenn der neue Hund oder jemand von den alten Hunden das Gefühl hat okay, da gibt's Konkurrenz, da ist mir etwas unwohl mit, tatsächlich Auseinandersetzung erleben kann, wo es um die Hierarchie geht oder bestimmte Ressourcen.

00:29:48: Wer liegt wo?

00:29:49: Wer wird wann gekuschelt?

00:29:51: Wer darf sich zuerst sozusagen um Aufmerksamkeit bei den Menschen anstellen und wer kommt erst als zweites dran oder als drittes?

00:30:01: Welche Rechte hat jeder

00:30:02: etc.?

00:30:03: Das kann in dieser Frustrationsphase sein dass diese Sachen die sozusagen in der Orientierungsphase beobachtet worden wohende analysiert haben.

00:30:12: Das sehe ich anders und oh man, der ist aber, den finde ich schwierig.

00:30:16: Da bin ich lieber vorsichtig dass da dann Konflikte nach oben kommen.

00:30:21: das heißt nicht dass irgendwas schief gegangen ist sondern das heißt dass die Orientierungsphase dazu genutzt wurde diese Gruppe zu analysieren und daraus dann zu gucken wo werde ich stehen wer werde ich sein in dieser Gruppe was ist meine Aufgabe?

00:30:33: Was ist meine Rolle welche Rechte habe ich, welche Pflichten habe ich?

00:30:39: Wie werden meine Bedürfnisse

00:30:40: erfüllt?".

00:30:41: Und das wird dann besprochen.

00:30:42: Da ist natürlich dann oben so mehr nochmal gefraudert, dass wir moderieren und da ist es so wichtig, dass wer nicht in der ersten Phase dachten, oh wieso?

00:30:51: Das ist ja alles ganz nett hier!

00:30:52: Ich lasse das mal so laufen.

00:30:54: Nein schon am Anfang wird stark durchmoderiert.

00:30:56: Es wird ganz klar festgestellt, wer was darf, wer war's nicht da, wo wer ist, wo Wer nicht ist

00:31:01: etc.,

00:31:02: auch wenn man das Gefühl hat wie so läuft doch In dieser Orientierungsphase, aber ist eben der Aufbau damit es in der Frustrationsphase.

00:31:12: Hatsächlich nicht zu großen Konflikten kommt sondern dass sich aus diesen Spannungen die vielleicht da sind irgendwann Verbindungen ergeben wo Die merken auch Mensch so wie unsere Lüß gemerkt hat mit dem mit der Jam kann ich gut spielen mit der A war ja nicht so Wimm ab und zu Aber mit mit Gem ist das super.

00:31:27: wir sind haben eine Verbindung Wir mögen uns wir sind Freunde.

00:31:31: also Jim ist die hochmütterliche Freundin von von lüs Und da ist ja viel Vertrauen entstanden und bei den anderen ist sie zwar auch verbunden, aber sie guckt viel genauer.

00:31:41: Wie sind Sie drauf?

00:31:42: Haben die jetzt Lust mit mir Kontakt zu haben oder nicht?

00:31:45: Bei Gem und ihr geht es sofort völlig problemlos!

00:31:47: Das sind so Dinge... Wir haben dafür gesorgt dass es keine Konflikte gibt weil wir von Anfang an moderiert haben Auch den Welpen, auch wenn's süß ist.

00:31:59: Da sind wir tatsächlich häufig aufgefordert Entscheidungen zu treffen.

00:32:04: Und das ist manchmal so, dass wir ahnen, was an Struktur und Hierarchie in der Gruppe war.

00:32:11: Ich hatte zwei Hunde und zwei gleichgeschlechtliche Hunde.

00:32:14: Da war klar, der eine wird irgendwie ... Der ist sozusagen der stärkere Typ nicht im Sinne von Kraft, sondern mental stärker als der andere.

00:32:24: Und der hat eine Art Führungsrolle unter den Hunden eingenommen.

00:32:27: Dann kommt jemand dazu, der aber noch viel Souveräner noch viel erfahrener ist.

00:32:33: Und dann kann es eben gut sein, dass ich die Entscheidung treffen muss, dass dieser neue Hund, der dazugekommen ist, die Hierarchie wie sie bisher war.

00:32:42: Also das Ich, die es akzeptieren muss, daß der andere Hund eine stärkere Rolle bekommt auch wenn mir das natürlich für meine alten Hunde leidtut.

00:32:53: oder bei uns zum Beispiel ist es so, dass irgendwann wird Lüse Aber die ist die Chefin der Mädchen sozusagen ist jünger als jam aber ist eben deutlich ernsthafter et cetera und ist eben auch länger da, aber irgendwann wird lüß ihr diese rolle abnehmen.

00:33:09: Weil sie einfach vom typ hier irgendwann souveriner sein wird.

00:33:13: das ist uns sehr schnell klar geworden und wir werden dann ja auch wenn es schwer fällt lüs in der rolle unterstützen.

00:33:20: das heißt nicht dass aber nichts mehr darf.

00:33:23: Aber das zum Beispiel in bestimmten Situationen, was weiß ich?

00:33:26: Wer kriegt zuerst das Futter hingestellt.

00:33:27: Das wird sicherlich bei AWA bleiben weil sie mit Ressourcen und Futtern ein großes Thema hat.

00:33:31: aber es würde vielleicht irgendwann so sein dass du als erstes in der Gruppe ein Beutelchen suchen darf also einen Beutebeutel und AWA erst als Zweite.

00:33:38: jetzt darf sie das als Erstes machen weil ihr sozusagen zusteht Und das sind Dinge die werden wir dann überdenken müssen.

00:33:45: schauen uns natürlich an wie sich die Gruppe entwickelt.

00:33:48: Wem guckt sich das an und sagt nur Gott habe ich nichts mehr zu tun?

00:33:51: bin hier der Kerl?

00:33:52: Und Jem steht da schon drüber, die Leute sagen ja gut Mädels macht das mal.

00:33:56: Dann habe ich nichts mit.

00:33:57: sie ist aber auch so verrengend genug um es einfach so stehen zu lassen.

00:34:01: und die kann ihre Rechte schon durchsetzen hat aber keinen nicht so große Ansprüche auch an uns Menschen nicht oder so.

00:34:08: und Da sind sicherlich irgendwann Entscheidungen von uns notwendig dass wir Zulassen dass sich die Gruppe verändert.

00:34:16: Wir sind dann eben wieder aufgefordert das so zu moderieren dass das trotzdem, auch wenn Ava dann einen Schritt zurücktreten muss.

00:34:24: Dass sie natürlich trotzdem sich wohl und sicher fühlt und dass die trotzdem noch ihre besonderen Rechte hat, in bestimmten Bereichen darf sie immer etwas mehr weil sie eben ihre persönliche Geschichte hat aber eben dann lüß in einer anderen Rolle sein wird und eben dann auch bestimmte Rechte bekommen wird, die sie jetzt nicht so hat.

00:34:43: Wenn wir das nicht gemanaged bekommen ist es so Dann würde sich in der Natur, wenn dann zwei zum Beispiel zu sagen anführungszeichen gleich stark sind würd ich die Gruppe auflösen einer würde abwandern.

00:34:57: Das geht bei uns ja nicht so weil man kann einfach nicht das Territorium verlassen und sagen ich ziehe mal bei den Nachbarn ein.

00:35:05: Wenn die Gruppen sie nicht auflöschen können und wir es nicht melden würden halt dauerhafte Konflikte entstehen.

00:35:10: Und ich weiß dass es Menschen gibt die wirklich mit Hunden leben wo man die wirklich dauerhaft räumlich getrennt sein müssen.

00:35:18: Das ist übel, das ist wirklich sehr schade und ich weiß dass sich das nicht immer vermeiden lässt weil eben die Konstellation warum auch immer eben nicht so passt wie es schön wäre.

00:35:31: aber das ist schon schmerzhaft und das schränkt sowohl die Hunde als auch uns natürlich sehr ein wenn wir da keine konfliktfreie Lösung hinbekommen.

00:35:39: Wir haben also nach der Orientierungsphase und der Frustrationsphase, die sich hoffentlich nicht frustriert auflöst sondern zu zur Normierungsphase nämlich dem der nächsten Gruppenphase führt.

00:35:51: Also keine Auflösung, sondern es geht weiter und dann entsteht so langsam ein Wir-Gefühl.

00:35:56: Und wir merken dass die Gruppe irgendwie das fängt so an so langsam zu funktionieren.

00:36:01: in der Gruppe gibt es dann so Regeln wie geht wer um?

00:36:05: Ich sag jetzt mal, läuft als erstes die Treppe runter.

00:36:07: Wenn man zum Pipi geht... Wer kommt als erst bei Menschen an um den zu begrüßen?

00:36:15: und so weiter?

00:36:15: Es gibt so Regeln!

00:36:16: Und die sind dann irgendwann klar wer wenn man draußen geht und die Hunde im Freiluft sind wer pinkelt zuerst, wer pinkelt da eventuell drüber, wer nicht

00:36:24: etc.,

00:36:25: solche Geschichten.

00:36:26: das sind dann so Gruppenregeln, die werden sozusagen festgeschrieben.

00:36:34: Dann fängt es an, dass das gegenseitige Vertrauen und Hilfsbereitschaft so wächst.

00:36:41: Es entwickelt sich irgendwann eine individuelle Kommunikation.

00:36:44: Das heißt, es gibt nicht mehr einfach ein Signal was gegeben wird sondern und das ist mega spannend.

00:36:54: Hunde unterscheiden von Hund zu Hund wie sie mit dem sprechen.

00:36:58: Bei uns ist so Gem und Lüß, die kommen die Treppe hoch und fangen an sich an zu knohren.

00:37:05: Wenn Lüs das mit Ava machen würde, würden sie denken es geht um einen Konflikt wie in einem Konflekt reagieren.

00:37:12: Das ist eine individuelle Kommunikation, die Gem und lüß gefunden haben.

00:37:17: Und Lüss hat mit Avar auch eine individuelle Kommunikations.

00:37:21: D.h.,

00:37:22: die als viel mehr Abstand, da geht's viel mehr um Positionen... Wer bewegt, wann den Kopf zur Seite zeigt.

00:37:27: Also ein Ausweichen an und so weiter.

00:37:29: die haben eine sehr körpersprachliche Kommunikation Und Gem und Lüß sind sehr tonal möchte ich mal sagen Das ist beides in Ordnung.

00:37:36: das ist aber etwas was eben wächst.

00:37:39: und soweit was wächst In der Normierungsphase.

00:37:43: und dann kommen wir in die Position dass Wir nicht mehr ganz zu viel moderieren müssen Dass wir merken wir können Ein bisschen lockerer lassen und wir sind sozusagen ein wenig entlastet.

00:37:53: Und dann entfängt es an, dass sich in der Gruppe so einen Selbstvertrauen entwickelt.

00:37:57: Dass die gesamte Gruppe das Gefühl hat wir funktionieren!

00:38:01: Wir machen ja... wir schaffen es miteinander in der Welt aufzutreten.

00:38:06: Wir sind ein wir.

00:38:07: Wir setzen uns womöglich füreinander ein und dann habe ich für alle wirklich mehr Lebensqualität.

00:38:15: und manchmal ist es so, dass man das Gefühl halt so erst war alles super, dann war alles doof.

00:38:20: Dann heißt es aber in der Frustrationsphase durchzuhalten und diese Normierungsphase abzuwarten.

00:38:26: Und dann würde sich die Performing-Phase einstellen, das ist eben der Punkt.

00:38:31: Die Gruppe ist sich vertraut.

00:38:33: Sie wissen wer kann was?

00:38:35: Wer macht weh?

00:38:39: Wenn es irgendwo Schwierigkeiten gibt, wer ist dafür zuständig, die zu lösen?

00:38:44: Wie tritt man nach außen auf?

00:38:47: Das sind so.

00:38:49: Ja, es sind eigentlich so.

00:38:51: die Fortsetzung der Normierungsphase im Sinne von Es ist jetzt gefestigt.

00:38:57: Und das ist schön weil wir dann tatsächlich in solche Situationen kommen dass wir als ja als Entscheider, als Grenzensetzer, als Bedürfnis erfüller und als Führungspersönlichkeit sozusagen nicht mehr ganz so gefragt sind.

00:39:13: Das heißt nicht, dass wir plötzlich alles laufen lassen aber viele Dinge sind klarer und wir müssen sie nicht ständig wieder erklären.

00:39:20: Und dann gibt es eine Auflösungsphase, das heißt wenn zum Beispiel ein Hund verstirbt.

00:39:26: Dann verändert sich die Gruppe.

00:39:28: Die Gruppe so wie sie bestanden hat löst sich erst mal auf und formiert sich eventuell neu.

00:39:38: Wann immer jemand neu dazu kommt oder aus der Gruppe entweder verstirbt oder ein Hund zieht um, oder aus.

00:39:47: Oder was auch immer.

00:39:48: Dann ist es so dass ich im Grunde genommen diese eine Auflösungsphase gleicht nicht in dem Punkt das die Hunde nie wieder zusammen sind sondern dass ich eben wieder in eine Orientierungsfasche komme und sich neu sortiert.

00:40:04: Wenn man sich jetzt vorstellt der allen vertraut ist, mit dem alle gut zurechtkommen.

00:40:11: Wenn er nicht mehr da ist dann wird sich etwas neu sortieren müssen.

00:40:16: das ist so und das ist normal Und für uns es dann eben wichtig dass wir wieder verstehen okay Da verändert sich etwas und ich darf der Gruppe die zeit geben da sich wieder neu zu orientieren.

00:40:27: Ich muss wieder gucken dass ich sehr darauf achte dass Grenzen und Rechte gewahrt bleiben.

00:40:32: Und jetzt kommen wir zu dem spannenden Thema Gruppenzusammenführungen.

00:40:35: Das ist ja das, wo viele sagen oh wie mache ich denn das?

00:40:40: Also da kann ich nur so ein paar Hinweise geben die vielleicht ein bisschen helfen, das einfacher zu machen.

00:40:47: aber das ist natürlich immer sehr von den Persönlichkeiten und der Geschichte der jeweiligen Hunde abhängig und von den Erfahrungen die sie vielleicht mit anderen schon gemacht haben etc.

00:40:56: Aber erst einmal würde ich auf jeden Fall empfehlen den ersten Kontakt auf neutralem Boden gemacht zu haben, also sprich man trifft sich draußen und holt nicht den fremden Hundes Wohnzimmer.

00:41:08: Das wird eher schwierig.

00:41:09: das heißt man kann draußen spazieren gehen und die Hunde sehen sich schon mal.

00:41:13: ich kann mal gucken wie reagieren die an der Leine aufeinander.

00:41:15: dann wenn ich dann merke dass es relativ entspannt dann nehme ich den Hund mit rein.

00:41:22: da ist aber so dass der sofort gewisse Regeln gibt.

00:41:27: Der neue Hund kriegt seinen Platz zugewiesen, der ist vielleicht auch begrenzt dass er erst mal gucken kann.

00:41:31: Ich finde da Kindergitter sehr schön das die Hunde erstmal gucken.

00:41:35: also wenn das draussen alles total easy war dann ist es natürlich leichter.

00:41:39: aber auch dann wäre es nicht so dass ich den neuen hund auf dem Lieblingsplatz meines althundes liegen lasse wo der dann vielleicht sagt oh Gott der will mich hier infrage stellen und möchte meine Ressourcen oder meine Rechte für sich einfordern.

00:41:54: Das würde ich sehr moderieren am Anfang Wenn ich jetzt weiß, dass die Hunde vielleicht ... Also der eine Hunde, die schon habe.

00:42:03: Jetzt nicht begeistert sind von anderen.

00:42:04: Dann kann ich zum Beispiel auch anfangen, bevor ich überhaupt einen tatsächlichen Kontakt mache, angeleint auf Abstand.

00:42:12: Dass ich z.B.

00:42:13: mir vom neuen Hund oder dem Hund, der dazukommen wird erst mal... Handtücher mache mit dem Geruch von dem dran, dass der mein Hund die nicht schon habe sich an den geruch gefühlen kann und umgekehrt.

00:42:26: Dass sie sozusagen schon geruchlich wahrgenommen haben.

00:42:28: wer ist der andere?

00:42:29: Ist ja nun können daran riechen.

00:42:31: was ist es für ein hund männlich oder weiblich?

00:42:33: wie alt ungefähr das welcher sexuelle status steckt dahinter?

00:42:37: das könnte riechend Und das wäre so eine Vorab-Infu, die ich geben könnte über zum Beispiel Hundehandtücher.

00:42:44: Handtier mit denen ich den Hund frottiert habe oder Hunde decken oder sowas.

00:42:47: Schau mal, guck mal!

00:42:49: Das ist derjenige, den wir irgendwann treffen werden.

00:42:52: und wenn ich da eine Toleranz entwickelt habe dann kann ich diesen ersten Kontakt draußen machen beziehungsweise nur Sichtkontakt in Sinne von Parallelspazieren gehen und dann gucke ich mal wie sich das entwickelt.

00:43:03: Wenn ich dann den Hund reinhole ganz klar ist, dass auch der neue Hund und das zeige ich meinem alten Hund.

00:43:12: Und das mache ich dann mit räumlicher Begrenzung, dass ich zum Beispiel bestimmte Tabus oder Regeln aufstellen kann im Sinne von Ich hab was weiß ich irgendwie nen netten Kauertikel in der Hand und meine die jeweiligen Hunde sehen Dass ich den in der hand habe und er mir nicht geklaut wird von dem anderen.

00:43:29: Das heißt ich behalte ihn in derhand und lasse meinen mein jeweils anderen hund zugucken dass ich das sozusagen dem behaupten kann dem neuen hund gegenüber oder dem althund gegenüber.

00:43:40: damit die wissen okay diese person dieser mensch verwaltet hier das futter und stellt regeln auf und die werden von allen her anwesenden hunden angenommen.

00:43:49: das heißt ich nehme zum beispiel ich sage jetzt mal eine kaustange oder was besonders lecker ist irgendein würstchen stokäse was auch immer Geht zu meinem einen Hund hin und zeigt ihm, dass er es nicht bekommt.

00:44:02: Und der andere kann das jeweils

00:44:03: sehen.".

00:44:04: Das ist etwas wo die wissen.

00:44:05: okay wenn dieser Mensch das Futter oder Essen behaupten kann den anderen Hunden gegenüber dann kann dieser menschlich wahrscheinlich auch durchsetzen Den anderen hunden gegenüber.

00:44:14: und dann wenn ich mich an diesen Menschen halte Dann komme ich hier wahrscheinlich ganz gut zurecht und das heißt Ich etabliere mich als Sicherheitsgarant und das ist für alle Anwesendehunde extrem wichtig?

00:44:32: Natürlich ist es so, wenn man Hunde dazu bekommt, dass man die erst mal oder häufig gerne im Haus kontaktieren lässt.

00:44:37: Wenn man sich da besser einmischen kann dann würde ich das aber nur in einem bestimmten Bereich machen und den Rest des Hauses oder der Wohnung klar haben okay das sind hier Ruhestellen wo eben Liegestellen sind für den Hund ist.

00:44:53: Also jeder Hund bekommt dann seine, das können die später wenn sie in der Mierungsphase oder besser noch in der Performing Phase sind, können sich gerne unterhalten wer wann wo liegt aber erstmal kriegt ihr seinen Platz zugewiesen damit klar ist jeder hat hier einen Platz.

00:45:07: Das ist natürlich schön, wenn der erste Hund das vorher schon kennt.

00:45:10: Und nicht jetzt plötzlich, dem wird jetzt plötzlich gedacht, nee, jetzt darfst du da nicht mehr hin?

00:45:13: Ich habe zum Beispiel so das Hunde, die neu dazukommen oder auch meine Welpen dürfen nicht auf Sofa.

00:45:18: Das kommt erst später und dann auf Einladung und nicht jeder kräscht darauf.

00:45:23: Das ist ganz wichtig meiner sozusagen.

00:45:26: Hunden, die am längsten hier sind, die dürfen auch so auf Sofar aber für die Neueren... ...und James zwar älter, aber eben neu dazugekommen und kleinen Lüß.

00:45:34: Die dürfen nur auf Einladung, natürlich hat aber jeder seinen Lieblingsplatz, auf dem man liegt und den bekommen die auch.

00:45:42: Aber das Sofa ist eben mein Lieblungsplatz und da lade ich ein wenn ich möchte.

00:45:46: Und der Mund Awa dürfen da aber auch so raufhüpfen Wenn ich dort esse dann schicke ich sie weg.

00:45:50: Das ist was anderes dass es bei Essen sowieso also Ich verwalte essen und deswegen ist da dann eben kein Hund auf dem sofa wenn ich dort sitze und auch nicht am Tisch.

00:46:01: Was ich wichtig finde, ist dass der Erstrund die Nummer eins bleibt.

00:46:04: Es sollte so sein, dass der Hund das Gefühl bekommt, ich verliere nichts sondern gewinne noch etwas dazu und ich muss den jetzt nicht aus Mitleid irgendwie alles Mögliche ermöglichen was sonst nicht so war.

00:46:14: aber mein Hund sollte nichts verlieren Und dann kann ich so langsam einen Schritt frischiert irgendwann gemeinsame Aktivitäten aufbauen gemeinsam rausgehen, gemeinsam vielleicht Beschäftigung machen.

00:46:26: Aber erst einmal sollte ich das mit jedem Hund einzeln etabliert haben damit die nicht dann in so eine Eifersuchsgeschichte oder so kommen.

00:46:34: aber natürlich ist das Tier dass sie mit allen gemeinsam etwas tun kann.

00:46:37: und ja Hunde werden dann irgendwann eine eigene Rangfolge untereinander entwickeln eine Hierarchie entwickeln Und So sehr ich das mir auch wünsche dass mein erstes und vielleicht auch da Die Nummer eins ist Wenn der dafür nicht veranlag ist, dann ist er das nicht.

00:46:55: Dann würde das nicht sein und das muss ich akzeptieren und ich muss mir im Vorwege bewusst darüber sein dass das vielleicht so sein wird weil Ich sonst die Schwierigkeit habe dass ich gegen meine hunde arbeite und das gibt konflikte.

00:47:11: Natürlich ist es so wenn die hunde sich da geeinigt haben wer hat jetzt welche rolle Und wer darf was und wer darf etwas nicht?

00:47:17: untereinander sollten wir menschen natürlich trotzdem diejenigen seien die entscheidung treffen und Ja letztendlich wer macht was wann und wie.

00:47:27: Und den Hunden ansonsten auch raum lassen miteinander zu kommunizieren, wenn wir in der Phase sind dass wir das leisten können.

00:47:34: Wie gesagt in den Anfangsphasen ist es sehr wichtig dass wir da alles noch überleben Dass wir Kontakte moderieren und Für jeden Hund dafür sorgen dass er nicht gemobbt wird oder die anderen mobbt.

00:47:47: aber Wenn Es denn so ist dass sich irgendwann eine Hierarchie ändert unter den hunden dann müssen wir das leider akzeptieren Und dann müssen wir die Hunde auch ihre Rangfolge entsprechend behandeln.

00:47:58: Natürlich bekommt aus der Range niedrigste Hund Aufmerksamkeit und Fürsorge, aber eben nicht als erstes.

00:48:06: Also für mich ist es so... Als Erstes ist Aber dran, dann Wimm!

00:48:10: Das ist halt so.

00:48:12: Dann kommen die anderen.

00:48:13: Und das ist okay, das lernen sie.

00:48:15: Das fand Lüß sehr schwierig, aber sie lernt es.

00:48:17: Sie möchte gerne immer im Mittelpunkt stehen.

00:48:19: Das ist aber nun mal nicht so.

00:48:23: Nicht sehr ungewöhnlich, würde ich mal sagen.

00:48:25: Aber sie muss es eben lernen und ich kann den anderen die ihr überlegen sind mental und noch... Das wird nicht so bleiben aber noch ist Ava ihr Überlegen.

00:48:36: Ich kann ihr das nicht nehmen aber irgendwann wird sich das ändern Und dann wird aber vielleicht ein Schritt zurücktreten müssen.

00:48:42: aber natürlich bekommt jeder die Aufmerksamkeit und Fürsorge die er braucht Wann, wer was bekommt und vielleicht auch wo zu jammen.

00:48:49: Zum Beispiel setze ich mich runter in die Kutte aber und wimm kuschelig auf dem Sofa Und bei den anderen gehe ich eben runter.

00:48:56: das heißt selbst wenn sie auf sova dürfen ist Aber nicht dort ihr erster kuscheln platz sondern ich setze mich zu jamm und wir kuschelen wenn Sie in ihrem körbchen und das so auch für sich allein Die muss sie nicht mit jemand teilen und das finde Ich auch ganz wichtig und dass es etwas was ritualisiert ist und was wir beide sehr genießen aber eben Nicht auf dem sofa Und das sind so kleine Dinge.

00:49:15: Wir entwickeln dann Rituale und gewisse Routinen, die eben der Struktur in der Gruppe auch noch wieder Halt- und Stabilität geben – und das ist eben wichtig!

00:49:25: Insgesamt möchte ich sagen, dass ich felsenfester von überzeugt bin, dass die Vorteile der Gruppenhaltung überwiegen.

00:49:32: Ich habe nie nur einen Hund.

00:49:35: Ich hoffe, auch nie nur einen Hund haben.

00:49:38: Es fordert viel von uns – das ist so!

00:49:40: Aber es bietet uns ganz viel an Erfahrung, an Miteinander, an Kooperationen und Team und auch an Liebe.

00:49:50: Ich liebe jeden meiner Hunde sehr und alle ganz

00:49:53: unterschiedlich.".

00:49:54: Jeder hat mein volles Herz und ich würde alles für meine Hunde tun.

00:49:57: Und trotzdem nehme ich die extrem unterschiedlich wahren, auch die Liebe zu ihnen fühlt sich unterschiedlich an aber für alle gut und alle sind großartig und alle ist einzigartig.

00:50:05: das ist fantastisch.

00:50:07: Ich würde Hunde nicht allein halten verstehe aber wenn man es tut.

00:50:11: Es ist natürlich so dass wenn ich mit einem einzelnen Hund lebe ich mit dem in Bereich der Kooperation weiter komme als wenn ich eine Gruppe habe Aber ich denke, das Leben ist am reichsten und am erfahrungsreichsten.

00:50:25: Und am buntesten und am vielfältigsten wenn Mensch-und Hundee miteinander leben also wenn wir mehr als einen und haben Wenn man sich das zutraut bereit ist auch diese nur auf den manchmaligen Frust auszuhalten, wenn es halt nicht so rund läuft oder bereit ist sich zu einzubringen und zu moderieren.

00:50:45: Und bereit ist bestimmte Phasen zu überstehen.

00:50:50: Dann ist das ganz großartig.

00:50:52: aber wie gesagt ich verstehe, wenn man sagt puh die Nachteile sind aber doch naja und ich genieße es mit meinem Hund allein zu sein.

00:50:59: Auch das ist wunderbar!

00:51:00: Das genießt der Hund sicherlich auch und es geht ihnen ja auch nicht schlecht, wenn sie mit uns alleine leben.

00:51:05: Aber aus meiner Sicht ist es eben eine Bereicherung und ein sehr buntes, lebendiges Leben.

00:51:12: Und das genieße ich und das möchte ich persönlich für mich auch nicht tauschen aber das natürlich jedem überlassen wie das so ist und wie sich anfühlt.

00:51:21: Vielleicht konnte ich euch ein paar Einblicke geben und so ein paar Dinge über die man nachdenken kann auf dem Weg zur Gruppenhaltung.

00:51:30: Ich hätte jetzt noch etwas in eigener Sache zu sagen.

00:51:34: Wenn du noch viel mehr über Hunde lernen möchtest, ihre Kommunikation verstehen und ihre Lebensgeschichte entschlüsseln möchtes dann möchte ich dir unsere Kynagogik-Basis Ausbildung empfehlen.

00:51:43: Das sind zwölf Online Seminare jeweils sechs Stunden und dazu gibt es Live Q&A Sessions um dann Wissen zu vertiefen also Q& A Question & Answer wo man sich live trifft während diese online Seminaren Aufzeichnung sind die ich mir jederzeit angucken kann Wo ich sozusagen, dass auch ein Häppchen gucken kann während die Q&A ist.

00:52:02: Die werden natürlich auch aufgezeichnet aber da kann man eben vorher Fragen einreichen und dann gezielt in einem Live-Gespräch die Fragen besprechen.

00:52:12: Und diese Minare kann man von jedem Ort wo man online gehen kann anschauen und deswegen auch so oft wie man möchte anschauen weil sie eben ja auf der Lernplattform zur Verfügung stehen und es gibt dazu natürlich auch Lernmaterialien nicht mehr anschauen können nicht an einem Startpunkt gebunden ist, da kann man sich jederzeit für anmelden.

00:52:35: Weil diese Aufzeichnung kann ich mir eben am ersten oder am fünften oder am neunzehnten eines Monats anschauen und das können alle zwölf Monate des Jahres sein.

00:52:46: ihr seid also in dieser Ausbildung völlig frei und könnt auch eure Fragen stellen die sich gerade an dem Zeitpunkt ergeben haben aus den Vorträgen, die ihr gehört habt und die in die Q&A Sessions einbringen.

00:53:00: Und dadurch ist es etwas was sehr viel Austausch gewähren wird und wo sehr viel Wissen angesammelt werden kann.

00:53:07: Ich freue mich wenn ihr euch weitere Infos dazu auf unserer Website www.kynagogik.de holt oder ihr könnt auch sehr gerne nochmal unseren ja uns eine Mail schreiben Instagram oder sonst was Kontakt aufnehmen, wenn ihr dazu Fragen habt.

00:53:29: Wenn dir dieser Podcast gefallen hat dann abonniere ihn und teile ihn gerne mit deinen Hundefreundinnen empfiehle uns weiter und lasst uns ein Feedback oder Like da!

00:53:37: Du findest ihn überall dort wo man Podcast hören kann.

00:53:40: bis zum nächsten Mal deine Karin.

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